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Mit professioneller Hilfe organisiert die Gemeinde Emmerthal ihre Jugendarbeit neu

„Die ersten Eindrücke sind gesammelt“

Emmerthal. Nach über einem Jahr Stillstand in der offenen Jugendarbeit der Gemeinde Emmerthal kommt die Neukonzeptionierung nun in die entscheidende Phase. Mit Thomas Joschonek aus Hannover fand die Gemeinde Emmerthal einen erfahrenen Diplom-Sozialpädagogen, der bereits vor einigen Jahren in der Nachbargemeinde Aerzen in ähnlicher Weise die offene Jugendarbeit in neue Wege geleitet hatte. „Hier in einer Flächengemeinde, die aus vier Ortschaften mit insgesamt 17 Dörfern besteht, ist einiges möglich“, meinte Joschonek zuversichtlich. Unterstützt wird der erfahrene Diplom-Sozialpädagoge und Sozialarbeiter dabei von Annette Dirkes, die seit mehreren Jahren in der Jugendhilfe Hannover tätig ist.

veröffentlicht am 10.05.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

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Autor:

Günther Muhr
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In der Lenkungsgruppe werden die beiden Hannoveraner von einheimischen Politikern, Führungsmitarbeitern der Emmerthaler Verwaltung, dem Kirchohsener Diakon Michael Ließ, einem Landkreismitarbeiter und natürlich von Korbinian Opitz, der sich für die Wiedereröffnung des Zentralen Emmerschen Jugendtreffs starkgemacht hatte und sich für die Neueröffnung im Januar des Jahres engagierte, unterstützt. „Wir sind voller Vorfreude und haben viel Zuversicht, dass richtig gute Vorschläge zusammenkommen“, signalisierte der 18-jährige Korbinian Opitz. Und so war es denn auch.

„Bereits bei der Pilotbefragung der Jugendlichen vermeldete die Lenkungsgruppe 22 Interviews“, berichtete die Fachbereichsleiterin der Zentralen Dienste in Emmerthal, Susanne Jürgens. „Das Feedback war überaus positiv, denn unsere Kinder und Jugendlichen sind ungemein erzählfreudig.“

Rein rechnerisch könnten 1271 Jugendliche im Gemeindegebiet befragt werden, denn so viele Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 21 Jahren sind in Emmerthal gemeldet. „Hier bei uns im Kernbereich wurde ganz deutlich, dass sich die Leute einen zweiten Öffnungstag im Jugendtreff wünschen“, erzählt Opitz, der seit Januar des Jahres mit zwei weiteren Jugendlichen den emmerschen Jugendtreff in Eigenregie betreut. „Aber wir drei sind schulisch, beruflich und in unseren Vereinen derzeit zu stark eingebunden, dass wir eben nur diesen einen Tag anbieten können“, sagt der Sportschütze, der vor den Sommerferien die Realschule abschließt.

„Die ersten Eindrücke sind gesammelt“, bilanzierte Thomas Joschonek. „Unsere Befragungen, darunter auch Gespräche mit Erwachsenen, die wir Experten nennen, werden sich aber mindestens noch bis zu den Sommerferien hinziehen“, sagt der Diplom-Supervisor und Organisationsberater.

Im Rahmen der noch ausstehenden Befragungen möchte man sich vonseiten der Gemeinde auch an die Emmerthaler Jugendlichen wenden, die Hamelner Schulen und daneben auch Ausbildungsbetriebe in der Region besuchen. „Wir werden niemanden vergessen, und wer Interesse aus der angesprochenen Altersgruppe hat, wird unser Angebot sicherlich wahrnehmen“, ist sich Fachbereichsleiterin Susanne Jürgens sicher.

Die Lenkungsgruppe der ersten Stunde: Annette Dirkes von der Jugendhilfe Hannover, Susanne Jürgens, Fachbereichsleiterin in der Verwaltung, Korbinian Opitz, Teamchef Jugendtreff Emmern, Politikerin Iris Capobianco und Supervisor Thomas Joschonek (v. li.). gm



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