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Ehemaliger Gemeindedirektor Martin Delker feiert morgen seinen 80. Geburtstag / Viele Herausforderungen

Die Entwicklung Emmerthals liegt ihm sehr am Herzen

Grohnde. Am morgigen Sonntag feiert der in Grohnde beheimatete Martin Delker, der von 1973 bis 1994 als Gemeindedirektor die Emmerthaler Verwaltung leitete, seinen 80. Geburtstag.

veröffentlicht am 03.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

Martin Delker  Foto: gm

Autor:

Günther Muhr
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Martin Delker, der zuvor in seinem Geburtsort Sonneborn (Kreis Lippe) als Verwaltungsleiter tätig war, verschaffte sich sein fundiertes Wissen als Gemeindedirektor im niedersächsischen Ahlten, wo er vor seinem Amtsantritt in Emmerthal bereits über 15 Jahre lang die verantwortungsvolle Position des Gemeindedirektors bekleidete. Gleich sein erstes Jahr in Emmerthal war für den gebürtigen Lipper eine besondere Herausforderung, denn unter seiner fachlichen Kompetenz wurden die bis dahin 17 selbstständigen Gemeinden von Weser, Emmer und Ilsebach zu einer Großgemeinde zusammengeführt, die seither den Namen Emmerthal trägt.

Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sah der zweifache Vater und Großvater von zwei Enkelkindern immer in dem Aufbau einer modernen Verwaltung mit kommunalen Dienstleistungen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in allen 17 Emmerthaler Dörfern.

Sein soziales Engagement erstreckte sich von der Schul-, Sport- und Kindertagesstättenförderung bis hin zu einer qualitativ hohen Trinkwasserversorgung und einer hygienisch einwandfreien Abwasserentsorgung. Unter seiner Federführung wurde das

Kirchohsener Hallenbad gebaut, die Feuerwehrhäuser und das Material der Brandschützer wurden auf den neuesten Stand gebracht, Kulturvereine stärker gefördert. Auch heute, 15 Jahre nach seiner Pensionierung, erinnert sich Martin Delker immer noch gern an seine Amtszeit. „Es bestand in all den Jahren immer ein vertrauensvolles Zusammenwirken zwischen dem Rat, den Ortsräten und unserer bürgernahen Verwaltung“, sagt der Mann, der an der wirtschaftlichen Entwicklung Emmerthals maßgeblich beteiligt war.

Im Ruhestand mehr Muße für seine Hobbys

Als besondere Herausforderungen bezeichnete Delker, der während seiner Amtszeit verschiedene Ehrenämter in Emmerthal und im Landkreis als Vorsitzender oder Geschäftsführer bekleidete, die Bewältigung der Probleme im Zuge des Baus des Grohnder Kernkraftwerks und den damit verbundenen Kampf um die Steuereinnahmen für seine Gemeinde. Martin Delker machte sich für den Erhalt des Emmerthaler Bahnhofs stark, engagierte sich für das Solarforschungsinstitut in Ohr und war Urheber des Kirchohsener Einkaufszentrums und des Industriegebietes „Kirchohsen Süd“. 1980 war er Ideengeber und Mitbegründer des Museums für Landtechnik und Landarbeit in Börry, in dem er bis heute immer noch aktiv und mit ständig neuen kreativen Einfällen als Ehrenmitglied tätig ist.

Seine Freizeit gestaltet ein kreativer Mensch wie Martin Delker natürlich mit Theater-, Museums- und Archivbesuchen. Er lässt sich dabei aber auch genügend Zeit für seine Briefmarkensammlung, dem Musizieren an Orgel und Klavier, der Gartenarbeit sowie den gemeinsamen Radtouren mit Ehefrau Edith.



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