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Defizit bei 3,2 Millionen Euro

Emmerthal (ll). Die Gemeinde Emmerthal ist keine Ausnahme: Der Haushalt bleibt defizitär – so wie in vielen anderen Kommunen auch. Im ersten Entwurf eines Haushaltsplans für das Jahr 2011 klafft zwischen Einnahmen und Ausgaben ein Loch von rund 3,2 Millionen Euro. „Die Lage in den Kommunen ist grundsätzlich schwierig“, sagte Bürgermeister Andreas Großmann bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs im Finanzausschuss.

veröffentlicht am 04.11.2010 um 18:10 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

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Die Ausgabenseite der Gemeinde sei jedenfalls weitgehend „ausgelutscht“, sagte Grossmann. Es sei schwierig, weitere Einsparpotenziale auszumachen. An den freiwilligen Leistungen der Gemeinde wolle die Verwaltung nicht weiter rütteln. Laut Grossmann sind die „dicksten Brocken“ in diesem Bereich das Emmerthaler Hallenbad und das Museum für Landtechnik und Landarbeit in Börry.

Trotz Defizit werden dennoch Investitionen getätigt: Die Straßenbeleuchtung in Emmerthal soll im Hinblick auf die Energieeinsparung in den folgenden Jahren umgerüstet werden. 1444 sogenannte Quecksilberdampfhochdrucklampen werden gegen Leuchten mit modernerer Natriumdampftechnik ausgetauscht.
 Die Leuchtengehäuse blieben dabei erhalten. Die Kosten für die Erneuerung liegen bei rund 320000 Euro, die jährliche Energieeinsparung durch die neue Technik bei etwa 26000 Euro.
 Rund 485 000 Euro sind für die Errichtung des Bildungshauses in Börry eingeplant. Das alte Schulgebäude werde energetisch saniert. In gleichem Zuge müssten Vorbereitungen zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren getroffen werden, die ab 2013 für die Kommunen verpflichtend sind.



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