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Debatte um AKW Grohnde: Wie groß ist das Risiko?

Grohnde (cb). Um das Thema Sicherheit am Atomkraftwerk Grohnde gehen die Meinungen bei den Experten von Bund und Land weit auseinander. Nach Auffassung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) als oberste Atomaufsicht besteht dort wie an weiteren Druckwasserreaktoren die Gefahr eines Störfalls, der im schlimmsten Fall zu einer Kernschmelze führen könnte.

veröffentlicht am 04.11.2009 um 20:21 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

AKW
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Grohnde (cb). Um das Thema Sicherheit am Atomkraftwerk Grohnde gehen die Meinungen bei den Experten von Bund und Land weit auseinander. Nach Auffassung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) als oberste Atomaufsicht besteht dort wie an weiteren Druckwasserreaktoren die Gefahr eines Störfalls, der im schlimmsten Fall zu einer Kernschmelze führen könnte. Das Problem eines Kühlmittelverlustes ist zwar seit den neunziger Jahren bekannt, doch alle Versuche, es technisch in den Griff zu bekommen, sind nach Auffassung des BMU gescheitert. Die betroffenen Länder als Aufsichtsbehörden sollten dazu Bericht erstatten. Die ersten Unterlagen, die das zuständige Umweltministerium in Hannover als Atomaufsichtsbehörde des Landes vorgelegt hatte, waren dem BMU nicht ausreichend. Das Landesministerium wurde nicht nur aufgefordert, bis Oktober einen weiteren Bericht zu verfassen, sondern musste auch begründen, aus „welchen Gründen Sie derzeit den Betrieb der Anlage Grohnde dulden“, hieß es in dem Schreiben. Die neuen Unterlagen werden derzeit im Bundesumweltministerium geprüft. Das Land bekräftigte in dieser Woche: „Die niedersächsische Atomaufsicht ist der Meinung, dass es für das Kernkraftwerk Grohnde keinen Anlass gibt, an der Sicherheit zu zweifeln.“

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