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Seven bucks a week veröffentlicht zweite CD: Mehr eigene Songs – und ein Fiddler als Verstärkung

Das sind ja ganz neue Töne

Aerzen. Darauf haben die Fans schon lange gewartet: Die heimische Band Seven bucks a week legt ihre neue CD vor, die sie in Groß Berkel produziert hat. Acht Lieder stammen von „Bucks“-Sänger Thomas Schmiedinghoff. Und: Tom Freitag (bekannt durch „Claptonmania“) ist bei einem Lied ebenfalls zu hören.

veröffentlicht am 01.02.2016 um 11:38 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Man nehme das musikalische Talent eines selbstständigen Versicherungskaufmanns, eines Staplerfahrers, eines Bauingenieurs sowie eines Programmierers, füge noch einen studierten Musikerschullehrer als Quintessenz hinzu, lasse das Ganze durch einen Marketing-Abteilungsleiter ordentlich durchmischen und heraus kommt „The good one“, die neue CD der heimischen Band „Seven bucks a week“. Und der Titel des jüngst veröffentlichten Tonträgers verspricht nicht zu viel: Lediglich vier gecoverte Stücke sind auf der frisch gepressten Scheibe verblieben.

Acht Lieder stammen aus der Feder von „Bucks“-Sänger Thomas Schmiedinghoff. Für die zweite CD-Einspielung der Band griff er nicht nur zum Mikrofon, sondern nahm auch Gitarre, Mandoline und Banjo in die Hand. Zu „In my Woods“, den vertonten Kindheitserinnerungen Schmiedinghoffs, steuerte Gitarrist Ralf Reck die Musik bei. Das war ursprünglich ganz anders geplant, wie die heimischen Musiker einräumen. Eigentlich hatten die „Bucks“ vorgesehen, ein bis zwei eigene Stücke auf ihrer zweiten CD zu veröffentlichen. Doch bei den Auftritten im vergangenen Jahr kamen die Eigenproduktionen so gut beim Publikum an, dass es am Ende ganze acht von insgesamt zwölf Stücken wurden, hinter denen nun der Name Schmiedinghoff zu finden ist, wie Bassist Martin Weber aus Aerzen berichtet.

Das ist auch der Grund, warum sich die Band exakt ein Jahr Zeit für ihre jüngste Produktion gelassen hat. Produziert wurde die zweite „Bucks“-CD in bewährter Art und Weise vom Groß Berkeler Jörg Matusczyk, aufgenommen und gemixt in seinen „Wohnzimmer-Studios“. Und wie könnte es anderes sein: Der leidenschaftliche Musiker konnte seine Finger natürlich nicht nur an seinen Tonstudio-Reglern lassen – bei zwei Stücken („Mirror View“ und „Reason to Weep“) griff er selbst in die Tasten des Keyboards. „Aber nur ganz unauffällig im Hintergrund“, bekräftigt der heimische Musikproduzent.

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Richtig stolz sind die fünf „Bucks“ darauf, dass sie neben Matusczyk auch Tom Freitag, Gitarrist und Sänger der Tributeband „Claptonmania“, als Gast für die Einspielung der Songs „In my Woods“ und „Deadwood Mountain“ gewinnen konnten. Sein Gitarreneinsatz ist dabei deutlich herauszuhören.

Das Covern von Stücken macht den „Bucks“ nach wie vor Spaß, doch bei den Eigenproduktionen fließt einfach mehr Herzblut ein, macht Udo Teichert, der Band-Schlagzeuger aus Aerzen, den Entwicklungsschritt der Band deutlich. „Verwirklichung im künstlerischen Bereich“ nennt es Schmiedinghoff. Und obwohl die Aufnahmen moderner, rockiger und dabei mit Balladenklängen daherkommen, sind die „Bucks“ ihrem Oldstyle treu geblieben und holen Countrymusic abseits des Mainstreams ans Licht, wie Reck erklärt.

Ohne ihre erste CD abwerten zu wollen, sprechen die fünf Musiker aus Aerzen, Hameln, Hannover und Schieder von einem echten Quantensprung in Bezug auf „The good one“. Nicht zuletzt sei das ihrem Neuzugang Christian „Chris“ Ganswindt samt seiner Fiddle zu verdanken, meinen die „Bucks“. „Chris ist seit Januar 2014 bei uns und eine echte Bereicherung“, erklärt Weber und mit einem Augenzwinkern fügt er in Bezug auf Ganswindts Musikstudium hinzu: „Er ist der Einzige von uns, der wirklich weiß, was er tut.“

Dass sich der Fiddler aus Hannover bei den heimischen „Bucks“ richtig ins Zeug legt, beweisen nicht zuletzt die zwei innerhalb kürzester Zeit durchgefiedelten Saiten seines Instrumentes. „Das war mir bisher so auch noch nie passiert“, beteuert Ganswindt. Und seine Bandkollegen konnten noch ein Pfund ausmachen, mit dem ihr Neuzugang wuchern kann: „Im mehrstimmigen Gesang ist Chris eine echte Koryphäe“, sind sich die „Bucks“ einig.

Die „Seven bucks a week“-CD „The good one“ ist mit einer Auflage von 500 Stück erschienen und auf Konzerten sowie bei MOM Musik Oevermann in der Hamelner Wendenstraße und selbstverständlich auch als Download erhältlich.

Nicht nur am Mischpult mischt er mit: Der Groß Berkeler Jörg Matusczyk, in seinen „Wohnzimmer-Studios“, spielt für die Aufnahme auch Keyboards. sbr



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