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Busch-Monno-Weg trägt diesen Namen nur inoffiziell

Das Navi kennt ihn nicht

AERZEN. Gibt man in das Navigationsgerät den „Busch-Monno-Weg“ in Aerzen ein, wird das Gerät keinen Treffer anzeigen. Dass die Technik den Weg nicht finden kann, heißt aber nicht automatisch, dass es ihn auch nicht gibt. Wer einen letzten Beweis braucht, muss nur einen Blick auf das Schild hinter dem Aerzener Feuerwehrhaus an der Brücke über den Grießebach werfen. Aha?

veröffentlicht am 11.10.2018 um 17:36 Uhr
aktualisiert am 11.10.2018 um 18:40 Uhr

Mitarbeiter des Aerzener Bauhofes bei der Sanierung des Busch-Monno-Weges. Foto: sbr
59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Zugegeben, es ist kein offizielles Straßenschild, sondern eine aus Holz gearbeitete Tafel. Der Grund dafür: Der Verbindungsweg zwischen der Bahnhofstraße und dem Hermann-Allstaedt-Weg beziehungsweise dem Anneliese-Heller-Weg entlang des heutigen Parks am Grießebach unterhalb des Seniorenstifts trägt diesen Namen eher inoffiziell – im Volksmund sozusagen – und ist eine Ehrenbekundung der Feuerwehr für ein ehrenamtlich stark engagiertes, ehemaliges Mitglied. Das Schild erinnert an Günther Busch, von allen nur „Monno“ genannt, den bereits verstorbenen einstigen Gerätewart der Freiwilligen Feuerwehr Aerzen, der sich lange auch zusätzlich sehr engagiert um Haus und Hof gekümmert hatte. „Gemeinsam mit seiner Familie war er bereits 1984 in eine der beiden Wohnungen im neu erbauten Feuerwehrzentrum an der Bahnhofstraße eingezogen, noch bevor es seiner offiziellen Bestimmung übergeben wurde“, erinnert sich sein Sohn Michael.

Noch bevor das Seniorenstift und die übrige Bebauung von „Rixen Hof“ entstand, wurde eine Brücke über die Grieße gebaut und ein ufernaher Weg angelegt, um für die Mitarbeiter der Aerzener Maschinenfabrik, die in der Feuerwehr engagiert sind, bei einer Alarmierung eine schnelle Anbindung ans Feuerwehrhaus zu schaffen, berichtet Michael Busch weiter. Mittlerweile wird der Weg nicht mehr nur von Einsatzkräften der Feuerwehr und Aerzenern genutzt, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad ihren Arbeitsplatz in der Aerzener Maschinenfabrik erreichen wollen. Auch in der Bevölkerung erfreut sich der Verbindungsweg entlang des Grießebachs großer Beliebtheit.

Aus diesem Grund erging vom Aerzener Ortsrat auch der Auftrag an die Verwaltung, den Weg, der im Laufe der Jahre besonders bei Nässe nahezu unpassierbar geworden war, wieder herzurichten. Mitarbeiter des Aerzener Bauhofes haben die Oberfläche abgeschoben und neuen Schotter ausgebracht sowie den Bewuchs im Seitenbereich zurückgeschnitten. Diese Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und der Weg wieder bei jedem Wetter passierbar.



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