weather-image

Dankeschön von McAllister – mehr noch nicht

Emmerthal (cb). Zwar schwärmte jüngst Ministerpräsident David McAllister im Spiegel-Interview erneut von seiner Idee, Kindergarten und Grundschule unter einem Dach stärker zu verzahnen, aber das Emmerthaler Bildungshaus-Konzept mit ähnlichem Ansatz hat er dabei bislang weniger im Blick.

veröffentlicht am 30.09.2011 um 17:30 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:21 Uhr

Kindergarten und Grundschule – in Emmerthal
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Emmerthal (cb). Zwar schwärmte jüngst Ministerpräsident David McAllister im Spiegel-Interview erneut von seiner Idee, Kindergarten und Grundschule unter einem Dach stärker zu verzahnen, aber das Emmerthaler Bildungshaus-Konzept mit ähnlichem Ansatz hat er dabei bislang weniger im Blick.

Genau für dieses heimische Projekt hatte nämlich Bürgermeister Andreas Grossmann in einem Schreiben an die Staatskanzlei geworben, nachdem McAllister in den vergangenen Monaten mehrfach zu diesem Thema zitiert worden war. Zwar dankt der Ministerpräsident in der der Antwort nun für die „Bereitschaft, sich für eine durchgängige Förderung von Kindern auch über die Grenzen einzelner Bildungsinstitutionen hinaus einzusetzen“, dennoch: Es sei noch zu früh, im Bildungshaus-Konzept ein Modellprojekt zu sehen.

In dem Schreiben an Grossmann verweist er auf das Modellvorhaben „Brückenjahr“ in enger Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Grundschule. Die Ergebnisse würden bis zum Jahresende von der Universität Hildesheim ausgewertet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen und den Erfahrungen anderer europäischer Länder werde die Landesregierung die Zusammenarbeit fortsetzen und durch die „Förderung von innovativen Bildungsansätzen an der Schnittstelle beider Bildungseinrichtungen weiterentwickeln“, antwortet McAllister. Im Kultusministerium würden derzeit Modelle für die Förderung neuer Projekte erarbeitet; über die Finanzierung werde im Doppelhaushalt 2012/13 zu entscheiden sein. Die Förderrichtlinien würden dann auch nach Emmerthal geschickt. Der Ministerpräsident: „Erst dann wird sich auch einschätzen lassen, ob die von Ihnen konkret beschriebene Maßnahme als Modellprojekt in Betracht kommt.“

Zufrieden mit dieser Aussage zeigt sich Grossmann nicht. „Ich hätte mich gefreut, wenn mehr dabei herausgekommen wäre“, kommentiert der Bürgermeister, der an dem Thema dranbleiben will. Es gehe nicht nur um das bauliche Konzept, sondern besonders um die inhaltlich-pädagogische Arbeit in Emmerthal mit externer fachlicher Begleitung. Die Verwaltung überlege deshalb, die Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken, beispielsweise über Fachpublikationen. Grossmann: „Auch überregional muss deutlich werden, dass hier Lehrer und Erzieher zusammen mit Elternvertretern gute und engagierte Arbeit leisten.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt