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Viele Helfer im Hintergrund verwandeln Raum im Dorfgemeinschaftshaus in ein Theater

Da muss jeder einzelne Handgriff sitzen

Dehmkerbrock (sbr). Schauspielhäuser haben neben ihrem Ensemble einen ganzen Stab von Bühnenarbeitern. Beim Berglandtheater Dehmkerbrock stehen nicht nur Laien auf der Bühne, auch den schweißtreibenden Bühnenauf- und -abbau übernehmen Ehrenamtliche mit viel Engagement und Muskelkraft. Dabei läuft alles strikt nach Aufbauplan. Jeder Handgriff sitzt. Und nach einer knappen Stunde liegen bereits die Bühnenbretter, die für die Laienschauspieler des Berglandtheaters die Welt bedeuten. Anschließend geht es mit den Bühnenaufbauten sowie der Elektrik, Akustik und Beleuchtung weiter – alles strikt nach Aufbauplan. „Die wissen mittlerweile ganz genau, was jeder zu tun hat, und wir Frauen würden dabei nur im Weg rumstehen“, kann die Vorsitzende des Theatervereins, Andrea Krüger, aus Erfahrung berichten, während Bühnenteil für Bühnenteil vom Dachboden, durch eine schmale Luke, über die steile Bodentreppe und weiter hinein in den Saal gereicht wird.

veröffentlicht am 27.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Andrea Krüger hat sich während dessen mit ihren Helferinnen in die Küche des Dorfgemeinschaftshauses zurückgezogen, um die Männer kulinarisch ein bisschen zu verwöhnen, schließlich gilt auch unter der Dehmkerbrocker Schauspieltruppe die Bundeswehrdevise „Ohne Mampf kein Kampf“. Allerdings werden den fleißigen Helfern keine verdorbenen Pilze serviert, so wie es den jugendlichen Akteuren zum Auftakt der diesjährigen Spielsaison im ersten Stück passiert.

„Sven und Ingrid Bergmann betreiben mehr oder wenig erfolgreich eine Familienpension. Als vor allem im Winter die Gäste immer weniger werden, versucht Ingrid einen Vertrag mit einer Reiseagentur abzuschließen. Diese soll der Pension vermehrt Wintersportler vermitteln. Doch just an dem Tag, an dem eine Mitarbeiterin der Agentur ihren Besuch angemeldet hat, verzehren Sven und sein Vater versehentlich verdorbene Pilze. Hierdurch werden beide in eine Art Rauschzustand versetzt und bereiten der Frau aus Lüneburg einen entsprechenden Empfang“, erklärt Andrea Krüger kurz den Inhalt des Stückes, das die Jugendgruppe im Anschluss an die Sketche des Bühnennachwuchses auf die mühsam verlegten Theaterbretter bringt.

Thorsten Böhners schwarzhumorigen Einakter „Amanda, was macht der Mann da?“ folgt ebenso wie „Was wird bloß aus der Silberhochzeit?“ Die Theateraufführungen im Dorfgemeinschaftshaus finden ab Samstag, 17. März, statt.

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