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23. Burgsingen mit vielen Mitwirkenden / Musikalische Zeitreise überzeugt die Zuhörer

Chorgesang hat in Aerzen eine gute Zukunft

Aerzen (dgs). Ein frohes, abwechslungsreiches Programm wurde den Besuchern des 23. Burgsingens der heimischen Chöre in der Domänenburg Aerzen geboten. Die Bevölkerung war zahlreich gekommen, und die Organisatoren ließen den Regen nicht die erste Geige spielen und verlagerten die Veranstaltung kurzerhand in die Innenräume. Fünf Chöre – Liederkranz Aerzen, Werkchor der Aerzener Maschinenfabrik, Volkschor Groß Berkel, Singkreis Reinerbeck und der Grießetaler Shantychor – nahmen ihr Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise. Einen großen Publikumserfolg erzielte der Chor der Grundschule Aerzen mit seinem lebendigen Kindergesang in unbeschwerter Art.

veröffentlicht am 09.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:21 Uhr

Friedhelm Zschau dirigierte den Volkschor Groß Berkel.  Fotos: d
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Bürgermeister Bernhard Wagner eröffnete die Veranstaltung und zeigte sich erfreut darüber, dass durch die Entstehung neuer Chöre Bewegung in die Chorlandschaft gekommen ist und der Gesang dadurch weitergetragen wird. Dann übernahm Svetlana Herold den Taktstock, und es folgte der Auftritt des Liederkranzes Aerzen (Hauptchor) mit „Was kann schöner sein“ und „Ein schöner Tag“. Ebenfalls vom Liederkranz Aerzen und unter Leitung von Herold setzten die „modern rhythmics“ mit dem Liebeslied „Aura Lee“ und „Hit the road Jack“ fröhliche Akzente. Heiterkeit und gute Laune bescherte der Chor der Grundschule Aerzen unter Leitung von Beatrice Uhlenhut mit seinem Piratensong und Anne Kaffeekanne, der gleichzeitig mit schauspielerischen Einlagen präsentiert wurde.

Vielseitiges Repertoire

Auf ein Glas Wein ging es unter Leitung von Friedhelm Zschau mit dem Werkchor der Aerzener Maschinenfabrik „Am Rhein beim Wein“ weiter. Dem folgten, ebenfalls unter Leitung von Zschau, dem grauen Himmel und des Regens angemessen, der Volkschor Groß Berkel (Frauenchor) mit dem Liebeslied „Bridge over troubled water“ sowie der Männerchor des Volkschors mit „Horch, was swing von draußen rein“. Der Singkreis Reinerbeck bot unter Leitung von Erna Brakemeier dem tristen Wetter mit „Die Sonne ist für alle da“ die Stirn. Farbenprächtig und sehr dynamisch präsentierte sich der Grießetaler Shantychor, der dem Publikum mit vier Seemannsliedern richtig einheizte und zum Klatschen und Schunkeln animierte. Belohnt wurde dieser heitere, musikalische Beitrag mit viel Beifall. Leider ohne die gewünschte Zugabe verabschiedeten sie sich dann mit „Fremde Häfen will ich sehn“ in die Pause. Mit frisch geölten Stimmbändern ging es mit dem Liederkranz Aerzen (Hauptchor) nach der Unterbrechung mit der Aufforderung „Sing mit mir“ und „Wohlauf, in Gottes schöne Welt“ im Programm weiter. Dann verstand es die Neugründung „modern rhythmics“, die Freude der Zuhörer aufrechtzuerhalten und so beste Werbung für den Chorgesang zu machen. Voller Lebensfreude strotzte der nächste Beitrag des Chors der Grundschule Aerzen mit „Bitte gib mir doch ein Zuckerstückchen“ und „la ola“. Die Aufforderung schwappte zum Publikum über und verbreitete eine Welle heiterer Stimmung. Mit dem Männerchor Groß Berkel ließen die Herren des Werkchors der Aerzener Maschinenfabrik die Besucher wieder zur Ruhe kommen. Mit „Das ist der Tag des Herrn“, „Pferde zu vieren traben“ und „Die Nacht“ stimmten sie schon mal stimmungsvoll auf den bevorstehenden Abend ein. Gemeinsam mit dem Publikum beendeten die Sängerinnen und Sänger mit dem Lied „Kein schöner Land“ die Veranstaltung.

Beste Werbung für den Chorgesang bot in der Burg auch die Neugründung „modern rhythmics“.


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