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Dorfgemeinschaftshaus: Bewilligt Land Geld für große Lösung?

Chance auf erhebliche Zuschüsse

EMMERTHAL. Zum richtigen Zeitpunkt die passenden Pläne in der Schublade? Die Chancen stünden nicht schlecht, mit Geldern des Landes zu investieren, meint Bürgermeister Andreas Grossmann. Die Gemeinde ist auf ein neues Förderprogramm gestoßen, mit dem das Dorfgemeinschafthaus Emmern saniert und umgebaut werden könnte.

veröffentlicht am 21.06.2017 um 12:35 Uhr
aktualisiert am 21.06.2017 um 14:30 Uhr

Am Brandschutz für die Räume der Kinderbetreuung im Dorfgemeinschaftshaus Emmern führt kein Weg vorbei – vielleicht ist am mit Fördergeldern mehr möglich. Foto: Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Gesamtkosten, für die bis zu 90 Prozent Fördergelder erwartet werden könnten: knapp 850 000 Euro. Der Rat stimmte zu, die Chance zu ergreifen.

Das Programm, vom niedersächsischen Sozialministerium aufgelegt, ist so frisch, dass nicht einmal die Bewilligungsbehörde in allen Details geschult ist – dennoch müssen die Anträge bis zum 1. Juli eingereicht sein. Und damit hat die Gemeinde einen Vorsprung gegenüber anderen Kommunen. Sie hatte bekanntlich ein Planungsbüro beauftragt, Konzept und Kosten vorzulegen, allerdings sich dann von der großen Lösung verabschiedet. Lediglich die Gelder für den Brandschutz sollen auf jeden Fall in den Räumen des Kinderbetreuungsvereins investiert werden, um der Forderung des Landkreises entsprechend die Sicherheit zu verbessern. „Da können wir nichts aufschieben“, sagt Grossmann.

Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ nennt sich das Programm des Ministeriums. Beabsichtigt sei die gesellschaftliche Integration aller Menschen in den Gemeinden als ein maßgebliches Ziel für ein gutes und lebenswertes Miteinander vor Ort. Deshalb werden Einrichtungen wie beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser so unterstützt, dass sie als Orte des sozialen Zusammenhalts erhalten oder ausgebaut werden können, wie es dazu in den Erläuterungen der Gemeindeverwaltung heißt.

Aufgrund der Förderquote von bis zu 90 Prozent unterstützt der Rat den Antrag. Neben den Gewerken für den Brandschutz solle zusätzlich beantragt werden, die Heizungsanlage und die Fenster zu erneuern, eine behindertengerechten Sanitäranlage zu planen und die Küche zu sanieren. Ebenso sollen laut Verwaltung vorsorglich Kosten aufgelistet werden, um Nutzungsänderungen der Räume zu berücksichtigen.

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