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Zugang soll möglichst barrierefrei gestaltet werden

CDU-Antrag für freies WLAN

AERZEN. Wenn es nach den Wünschen der CDU-Fraktion im Rat des Fleckens Aerzen ginge, dann stände schon bald freies WLAN, sogenannte Hotspots, im Kernort und den Dörfern mit Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung. Ein entsprechender Antrag wurde gestellt.

veröffentlicht am 21.06.2017 um 17:38 Uhr

Freies WLAN an der Aerzener Domänenburg und anderen Hotspots: Wenn es nach den Wünschen der CDU ginge, könnte das bald Wirklichkeit werden. Foto: sbr
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Sabine Brakhan Reporterin
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In dem Antrag der Opposition heißt es dazu: „Die geografische Ausdehnung soll sich auf das Rathaus, die Domänenburg, die Hummetal-Sporthalle, Hallen- und Freibad und die Feuerwehrgerätehäuser beschränken.

Der Zugang zum freien WLAN soll soweit wie möglich barrierefrei gestaltet werden, die Nutzung aber auf zwei Stunden beschränkt sein.“ Geht es nach dem Willen der Christdemokraten, soll noch in diesem Jahr eine Vorlage vorgelegt werden, in der die Rahmenbedingungen für die Einführung eines freien WLAN-Netzes dargelegt werden. Hierin sind die Ausstattungs- und Installationskosten sowie die Betriebskosten zu ermitteln und darzustellen. Die CDU-Fraktion im Rat des Fleckens Aerzen begründet ihren Antrag damit, dass freie WLAN-Hotspots in der heutigen Zeit an gewissen Einrichtungen nicht mehr wegzudenken seien. „Das ermöglicht nicht nur Einwohnerinnen und Einwohnern eine kostenlose Nutzung, sondern dient auch zur Förderung von Gewerbe, Wirtschaft und Tourismus. Es trägt zur Attraktivitätssteigerung der Gemeinde und der touristischen und gastronomischen Angebote bei“, führt Ratsherr Torsten Pieper aus.

Dabei ist sich die CDU-Fraktion durchaus bewusst, dass die digitale Welt nicht nur viele Chancen eröffnet, sondern auch Risiken birgt. Allerdings bekräftigt Pieper auch: „Eine der Risiken ist es, den Anschluss zu verlieren!“ Wer sich heute den Stellenmarkt anschaut, stellt fest, dass Bewerbungen vielerorts nur noch digital erwünscht sind und dass Stellenbeschreibungen im Detail auch nur noch im Netz zu finden sind, heißt es in dem von Jürgen Pape für die CDU-Fraktion formulierten Antrag. „Ein offenes WLAN findet sich heute in vielen Städten, Landkreisen und Kommunen und man muss es als Standortvorteil sehen. In naher Zukunft wird es ein Muss sein, ähnlich dem heutigen Breitbandanschluss“, vertreten die Christdemokraten die Meinung.

Einen weiteren Vorteil sehen die Antragsteller vor allem im WLAN-Hotspot „Freibad“. „Nicht nur dass der Verbleib der Gäste – vor allem Jüngere und Jugendliche – verlängert wird, durch freies WLAN werden auch noch zusätzliche Gäste angezogen“, sind sich die Kommunalpolitiker sicher. Die CDU-Fraktion peilt eine mögliche Umsetzung schon im kommenden Jahr an, weil momentan noch Fördertöpfe für die Planung, Entwicklung und Einrichtung für freies WLAN auf dem Markt sind.

Während die Opposition bei der Umsetzung des Projektes keine Zeit verlieren möchte, melden sich aus der rot-rot-grünen Mehrheitsgruppe im Rat des Fleckens Aerzen auch skeptische Stimmen zu Wort. Carsten Klein (SPD) beispielsweise erinnert an Fotoverbote in immer mehr Bädern, „damit nicht alles ins Netz getragen wird.“ Am Ende der Diskussion wurde der CDU-Antrag einstimmig mit dem Auftrag einer Kostenprüfung in die zuständigen Fachausschüsse verwiesen. „Wir wollen die kostengünstigste Lösung“, so der Vorsitzende der SPD-Grünen-Linke-Fraktion Michael Schlie zur Begründung.



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