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CDU: Mit Fernwärme auch das Freibad heizen

Grupenhagen (ll). Die Nutzung von Bio-Energie in den Einrichtungen der Gemeinde will Friedrich Beckmeier zu einem zentralen Thema der machen. Dies teilte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Aerzener Rat bei der Jahresversammlung der Christdemokraten im Grupenhagener „Lönskrug“ mit. „In dieser Angelegenheit müssen wir uns bewegen“, sagte er. Laut Beckmeier gibt es in der Aerzener Biogasanlage einen ungenutzten Energieüberschuss.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 15:24 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

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Grupenhagen (ll). Die Nutzung von Bio-Energie in den Einrichtungen der Gemeinde will Friedrich Beckmeier zu einem zentralen Thema der machen. Dies teilte der Fraktionsvorsitzende der CDU im Aerzener Rat bei der Jahresversammlung der Christdemokraten im Grupenhagener „Lönskrug“ mit. „In dieser Angelegenheit müssen wir uns bewegen“, sagte er. Laut Beckmeier gibt es in der Aerzener Biogasanlage einen ungenutzten Energieüberschuss.  Der Betreiber der Anlage habe angeboten, Wärmeenergie zur Verfügung zu stellen. Für den Fraktionsvorsitzenden der Christdemokraten ist die Abnahme der Wärme für das Heizen gemeindeeigener Einrichtungen denkbar. Für die Fernwärmeleitungen seien jedoch einige Gespräche über mögliche Durchleitungswege nötig. Nach Beckmeiers Überzeugung sei dies eine Sache, die „sich durchaus rechnen“ ließe, zumal in Einrichtungen wie dem Freibad ganzjährig Energie benötigt wird.
 Bei den Haushaltsberatungen habe sich die CDU nicht durchsetzen können, wie Beckmeier weiter resümierte. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Situationen ist Neuverschuldung nicht der richtige Weg“, kommentierte er den Mehrheitsbeschluss von SPD, FDP, Grünen und Linken, durch den das neue Feuerwehrhaus in Groß Berkel und die Sanierung der Hummetal-Sporthalle, also zwei Großprojekte für 2009 bewilligt worden sind. Die Sporthallensanierung, die mit etwa einer Million Euro veranschlagt wird, hätte nach Ansicht der Aerzener CDU erst 2010 beschlossen werden dürfen. In punkto Krippenplätze stehen die Christdemokraten auf einem klaren Standpunkt: Grundsätzlich haben sie zwar keine Bedenken, aber es sollte bedarfsorientiert gehandelt werden. „Wir müssen keine Krippenplätze errichten, die hinterher gar nicht genutzt werden“, betont der Fraktionschef.
 Einstimmig ist Annegret Lorenz als Vorsitzende des Gemeindeverbands bestätigt worden. Stellvertreter bleibt Gerd Bienert, der nach dem Rücktritt von Martina Siekmeier nun auch für die Finanzgeschäfte verantwortlich zeichnet. Walter Harms übernimmt das Amt des Schriftführers als Nachfolger von Andreas Anders. Zu Beisitzern wurden Friedel-Curt Redeker, Fritz Dohme, Dieter Steup, Rudolf Duttmann und Friedhelm Senke gewählt. Dem Gemeindeverbandsvorstand gehören zudem Friedrich Beckmeier als Fraktionsvorsitzender und Peter Scheib als Vorsitzender der Seniorenunion als Beisitzer an.
 Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Dieter Ergezinger und Herbert Nestroy geehrt. Seit 30 Jahren ist Heinrich Danger der CDU treu. Auf 35 Jahre Zugehörigkeit blicken Manfred Koppenhagen und Günther Braun. Dirk-Wilfried Moser ist seit 1949 Mitglied der Partei.

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