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Bürokratie macht Vereinen das Leben schwer

Emmerthal (cb). Als Spiegelbild eines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements erwies sich erneut der Neujahrsempfang der Gemeinde Emmerthal. Allerdings: Bürgermeister Andreas Grossmann, der Bernd Brinkmann und Stephan Kutschera den Ehrenteller der Gemeinde und damit die höchste Auszeichnung in Emmerthal verlieh, nutzte die Feierstunde gleichzeitig zur Kritik am Gesetzgeber. Seine Sorge: Das Ehrenamt werde zunehmend erschwert.

veröffentlicht am 27.01.2012 um 21:17 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

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Emmerthal (cb). Als Spiegelbild eines vielfältigen ehrenamtlichen Engagements erwies sich erneut der Neujahrsempfang der Gemeinde Emmerthal. Allerdings: Bürgermeister Andreas Grossmann, der Bernd Brinkmann und Stephan Kutschera den Ehrenteller der Gemeinde und damit die höchste Auszeichnung in Emmerthal verlieh, nutzte die Feierstunde gleichzeitig zur Kritik am Gesetzgeber. Seine Sorge: Das Ehrenamt werde zunehmend erschwert.
 „Es nutzt uns überhaupt nichts, wenn alle Bundes- und Landespolitiker das Ehrenamt hochhalten und wir hier auf Ortsebene versuchen, das Wirken der ehrenamtlich Tätigen zu würdigen und zu unterstützen, wenn es immer wieder neue Gesetze und Verordnungen gibt, die eben dieses ehrenamtliche Engagement immer schwieriger machen“, sagte gestern der Bürgermeister, der auch weitere Emmerthaler für ihren Einsatz würdigte. Als Beispiele nannte Grossmann „zunehmende Restriktionen“, die von immer mehr Vereinen beklagt werden, die beispielsweise Veranstaltungen mit Verkauf von Getränken und Speisen durchführen. Erschwert würde dies durch Neuregelungen im Hygiene- und Trinkwasserrecht oder durch das neue niedersächsische Gaststättengesetz, hinzu kämen steuerliche Vorschriften, die eingehalten werden müssten. Grossmann: „Aus meiner Sicht ist es dringend erforderlich, dass die Rahmenbedingungen für die Ausübung des Ehrenamtes an diesen Stellen erleichtert und nicht zunehmend erschwert werden.“



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