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EMMERTHAL. Eine Mehrheitsentscheidung hatte sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet, nun steht der Beschluss nach gut einstündiger kontroverser Debatte im Emmerthaler Gemeinderat fest: Eine Einwohnerbefragung zum geplanten Dokumentations- und

Bückeberg: Keine Befragung der Einwohner

EMMERTHAL. Eine Mehrheitsentscheidung hatte sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet, nun steht der Beschluss nach gut einstündiger kontroverser Debatte im Emmerthaler Gemeinderat fest: Eine Einwohnerbefragung zum geplanten Dokumentations- und Lernort Bückeberg wird es nicht geben. Damit hob der Rat am Donnerstag einen Beschluss vom Februar des Vorjahres auf, der damals auf Antrag der AfD mit den Stimmen von CDU und FWE gefasst worden war.

veröffentlicht am 27.06.2019 um 21:53 Uhr

Lediglich die beiden AfD-Ratsmitglieder hielten gestern weiter an ihrer Forderung fest, die dann von der Mehrheit mit 19 Stimmen aufgehoben wurde. Delia Klages (AfD) erhob heftige Vorwürfe gegen CDU und FWE, die einen „faulen Kompromiss“ mit dem Landkreis ausgehandelt hätten. Rudolf Welzhofer (CDU) und Ernst Nitschke (FWE), die diese Gespräche geführt hatten, wiesen die Kritik zurück. Die Gemeinde habe keinen Einfluss auf die Entscheidung des Kreistages, den Dokumentations- und Lernort mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land einzurichten – von daher sei eine Befragung nicht zielführend. „Da sitzen wir am kürzeren Hebel“, sagte Welzhofer. Deshalb sei nur die Möglichkeit geblieben, an einem Kompromiss zu arbeiten. Und mit dem fair ausgehandelten Kompromiss sei „massiv viel“ für die Einwohner von Emmerthal erreicht worden. cb
Ausführlicher Bericht folgt in der Samstagsausgabe



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