weather-image
23°

Bückeberg - FWE fordert öffentliche Debatte zum Denkmalschutz

Emmerthal (cb). Die Freie Wählergemeinschaft Emmerthal (FWE) hat eine öffentliche Sondersitzung des Gemeinderates zu den Planungen einer Gedenkstätte für den Bückeberg als früheren Austragungsort der Reichserntedankfeste im Nationalsozialismus gefordert.

veröffentlicht am 01.04.2009 um 17:29 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

Bückeberg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Emmerthal (cb). Die Freie Wählergemeinschaft Emmerthal (FWE) hat eine öffentliche Sondersitzung des Gemeinderates zu den Planungen einer Gedenkstätte für den Bückeberg als früheren Austragungsort der Reichserntedankfeste im Nationalsozialismus gefordert. FWE-Fraktionsvorsitzender Ernst Nitschke begründet dies mit dem öffentlichen Interesse der Einwohner, so dass dieses Thema „nicht hinter verschlossenen Türen behandelt werden“ dürfe. Damit reagierte die FWE auf die Ratssitzung in der vergangenen Woche, als sich die Politik im nichtöffentlichen Teil mit dem Bückeberg befasst hatte.
 Am letzten Donnerstag hatten der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom und Rolf Keller von der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten mit Sitz in Celle unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Rathaus Rede und Antwort gestanden. Zwar hatte Nitschke schon bei der Sitzung beantragt, dies im öffentlichen Teil zu erörtern. Als dies mehrheitlich abgelehnt worden war, verließ Nitschke die Sitzung vor den Beratungen über den Bückeberg. In dieser Woche erneuert die Wählergemeinschaft nun den Antrag mit dem Wunsch nach einer Sondersitzung.
 Grundsätzlich sieht Bürgermeister Andreas Grossmann keine Bedenken, das Thema vor Zuhörern politisch zu diskutieren. „Aber nach dem derzeitigen Verfahrensstand steht nichts zur Entscheidung“, meinte er. Bürgermeister Grossmann sagte, dass die Einwohner nach wie vor auf dem gleichen Informationsstand seien wie die Politik, die sich lediglich noch einmal aus erster Hand habe die Fakten zum geplanten Denkmalschutz darlegen lassen, ein Dokumentationszentrum sei aber nicht vorgesehen. Sollte es zu einer Entscheidungsfindung in Emmerthal kommen, dann müsse darüber aber selbstverständlich öffentlich beraten werden, meinte Grossmann.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?