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Geld für neue Lektüre und Veranstaltungen / Gemeinde soll auch für die Grundschulen Neuanschaffungen finanzieren

Bücherei bei den Lesern gefragt: Immer mehr Ausleihen

Aerzen (sbr). Was darf Bildung kosten? In Zeiten knapper Kassen eine heiß diskutierte Frage. Mit beeindruckenden Zahlen, wie Schulausschussmitglied Gerd Steinkühler (SPD) in der öffentlichen Sitzung zur Kenntnis nahm, konnte die Arbeit von Gemeindebüchereileiterin Marion Hampel überzeugen. Bei einer deutlichen Ausleihesteigerung von 8200 Büchern in 2009 auf bisher 9900 Exemplaren im laufenden Jahr fiel es den Mitgliedern des Schulausschusses unter Vorsitz von Walter Harms (CDU) nicht schwer, in die Beratungen der Haushaltsansätze für das kommende Jahr für die Gemeindebücherei einen Etat von 5500 Euro einfließen zu lassen. In diesem Betrag ist auf Antrag der Gemeindeverwaltung ein Sonderetat von 1000 Euro enthalten, der für zwei besondere Veranstaltungen wie beispielsweise Autorenlesungen in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres vorgesehen ist.

veröffentlicht am 10.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

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Nicht als Luxus, sondern eher als die Verwaltung des Elends bezeichnete Steinkühler hingegen die zu veranschlagenden Mittel für die Verlässliche Grundschule Aerzen mit Sprachheilklassen (12 500 Euro) sowie die Verlässliche Grundschule Groß Berkel (10 000 Euro).

Für geplante Neuanschaffungen von Vermögensgegenständen wie beispielsweise ein Server, drei Experimentierkästen für den Sachunterricht, Mittel für den Computerraum sowie Schülergestühl und Lehrerarbeitsplätze für zwei Klassenräume beantragte die Grundschule insgesamt 31 000 Euro. Die Beschlussempfehlung für die Grundschule Groß Berkel sieht Mittel in Höhe von insgesamt 11 900 Euro vor, wobei der Löwenanteil für eine Kletterwand in der alten Sporthalle (5000 Euro) veranschlagt wurde. Darüber hinaus müsste dringend ein Teil des Schülergestühls ersetzt, das Schulsekretariat umgestaltet und ein Klassenraum mit einem Sonnenschutz ausgestattet werden.

Der empfohlene Zuschuss für die Musikschule Bad Pyrmont wurde vom Schulausschuss auf 8500 Euro festgesetzt. Damit bliebe der Beitrag pro unterrichteten Musikschüler aufgrund der angespannten Haushaltslage bereits zum zweiten Mal in Folge unter der ehemals festgelegten Bezuschussungsformel von 100 Euro pro Musikschüler und Jahr.

Auf das gesamte Jahr 2010 gerechnet haben 175 Mädchen und Jungen in Aerzen und Groß Berkel Musikunterricht bekommen. Zum Berechnungs-Stichtag am 1. September waren es immerhin noch 101 Musikschüler und -schülerinnen, die derzeit in Unterrichtskurse eingebunden sind.



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