weather-image
23°

Ratspolitiker Puls stellt Neubau in Reher in Frage

Brückenstreit geht in neue Runde

Reher. Gegenwind für Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi: Heinz-Helmuth Puls, der für die SPD dem Gemeinderat angehört, hält ein aufwendiges Brückenprojekt auch für Autos zwischen Mühlenweg und dem Förden in Reher nicht für notwendig. Nicht alle Einwohner seien dafür, dass schwerere Fahrzeuge die Querung nutzen könnten, heißt es in einer Mitteilung des Kommunalpolitikers aus Reher. „Vielen reicht auch eine Rundwegmöglichkeit mit einer Fahrradbrücke“, meint Puls. Das deckt sich mit der Forderung einer Unterschriftenaktion, die im vergangenen Jahr von über 200 Einwohnern unterstützt und von der Ortsbürgermeisterin an Rat und Verwaltung übergeben worden war. Darin hatten sich die Unterzeichner beklagt, dass Fußgänger und Radfahrer die Brücke nicht mehr nutzen könnten und eine Instandsetzung gefordert.

veröffentlicht am 21.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

270_008_7707817_lkae_101_2204.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Bekanntlich setzt sich Jakobi, für die CDU im Gemeinderat und als Mitglied der Wählergemeinschaft im Ortsrat, dafür ein, dass auch Fahrzeuge die Überfahrt nutzen müssten und zusätzlich Wendehammer angelegt werden sollten. Das aber hält Puls aus Kostengründen für abwegig, da es im Bedarfsfall Wendemöglichkeiten gebe. Ein großes Bauwerk bedeute aber auch, dass es von großen Treckern befahren werden könnte, die mittlerweile drei Meter breit seien, argumentiert er weiter. Die Zuwegungen hätte dort aber nur eine Breite von 2,50 Metern, müssten also ausgebaut werden. Das führe zu zusätzlichen Kosten für die Gemeinde. „Geld, das wir jetzt nicht haben und in Zukunft auch nicht“, meint Puls.

Zwar hat sich der Verwaltungsausschuss inzwischen für den Bau einer neuen Fußgängerbrücke entschieden, doch selbst diese hält der Ratspolitiker für fraglich angesichts der schwierigen Finanzsituation der Gemeinde. „Wir werden genau hinsehen müssen, was noch benötigt wird und was nicht“, meint der Kommunalpolitiker unter Hinweis auf die Infrastruktur. Und: Die Brücke Reher sei eigentlich gar nicht nötig. Seiner Meinung nach hätte auch die Brücke am Sportplatz verlegt werden können. Er rechnet vor, dass auf einer Strecke von einem Kilometer entlang des Baches drei Brücken zu unterhalten seien. Puls fragt: „Ob das sein muss?“ cb



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?