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Aerzens Rat unterstützt einhellig die Fabrikerweiterung

Bremse für Intorq gelöst

AERZEN. :Das Unternehmen Intorq – Bremsen- und Kupplungshersteller für elektrische Antriebe, will seinen Firmenstandort in Aerzen über den Wülmser Weg hinaus in westliche Richtung erweitern. So sollen die Verwaltung und Produktion mit der zurzeit noch an einem anderen Standort betriebenen Lagerhaltung vereint werden.

veröffentlicht am 14.06.2016 um 17:07 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Nach der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans „Wülmser Weg Gewerbegebiet I“ steht dieser Zusammenlegung nun vonseiten der Kommune fast nichts mehr im Wege. Wie schon der Bau- und der Verwaltungsausschuss stimmte auch der Rat des Fleckens Aerzen einstimmig, den Bebauungsplan Nr. 75.Von den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange hatte es keine gravierenden Einwände gegen die Erweiterungspläne im Zuge der Bauleitplanung gegeben. Peter Flaspöhler vom gleichnamigen Planungsbüro aus Hessisch Oldendorf, vom Flecken Aerzen mit der Begleitung der Bauleitplanung beauftragt, hatte im Rahmen der Abwägung erklärt, dass an den Plänen, die Ausgleichsfläche am Reherschen Kreisel als Extensivgrünland mit zehn großkronigen heimischen Laubbäumen naturnah zu gestalten, festgehalten wird. Den Einwand eines Bürgers, die Bäume könnten die Frischluftzufuhrachse blockieren, widerlegte der Diplom-Ingenieur. Nur in unmittelbarer Nähe zum Grießebach verläuft eine solche Schneise, so Flaspöhler. Zur wirtschaftlichen Entwicklung und Erhaltung sowie Schaffung von Arbeitsplätzen sei die Ausweisung dieses Gewerbegebietes erforderlich, heißt es bei der Verwaltung des Fleckens. Vor dem Hintergrund, nur so dem Betrieb die Expansion ermöglichen zu können, gab der Rat mit seinem einstimmigen Votum nun grünes Licht für die Vergrößerung des Gewerbegebietes entlang der Umgehungsstraße.

Sobald die Genehmigung zur Änderung des Flächennutzungsplans vorliegt, kann nach fast zweieinhalb Jahren planerischer Vorbereitung mit unterschiedlichen Standortoptionen – auch ein kompletter Neubau entlang des Reherweges war angedacht - die Realisierung der Intorq-Erweiterung am alten Standort beginnen.



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