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Gemeinde führt erste Gespräche / Kauf ist mit Bedingungen verknüpft

Brandruine bald Vergangenheit?

Groß Berkel (cb). Geht es nach dem Willen der Politik, dann soll die Brandruine mitten in bester Lage in Groß Berkel bald der Vergangenheit angehören. Aus der Nachbarschaft des ausgebrannten Gebäudes, das im vergangenen Jahr ein Raub der Flammen geworden war, hatte es erhebliche Proteste gegeben. „Ein Risiko für Leib und Leben“, hieß es im Herbst in einem Schreiben von 15 Groß Berkelern an den Landkreis als Bauaufsicht und die Gemeindeverwaltung. An dem Haus, das zur Zwangsversteigerung ausgeschrieben ist, werde nichts getan, so lautete die Kritik der Interessengemeinschaft. Nun stehen laut Ratsbeschluss 25 000 Euro im Haushalt der Gemeinde. Die Verwaltung soll das Areal erwerben und das Gebäude abreißen, sofern die Aussicht auf einen Wiederkäufer besteht. „Die Gespräche laufen“, sagt Bürgermeister Bernhard Wagner zum aktuellen Stand.

veröffentlicht am 14.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:21 Uhr

Der Anblick des ausgebrannten Hauses hat für viel Kritik in der Nachbarschaft gesorgt.  Foto: Wal
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Und er wiederholt die Grundvoraussetzung: „Der Flecken kommt ins Geschäft, wenn sich ein Käufer findet.“ Die Verwaltung habe Kontakt mit der Gläubigerbank aufgenommen, wolle aber den Termin der Zwangsversteigerung – vorgesehen ist sie im März – abwarten, so Wagner. Laut Gutachten steht ein symbolischer Preis von einem Euro im Raum. Es sei aber offen, ob es dabei bleibe. „Wer weiß, was im Hintergrund läuft“, meint der Bürgermeister. Außerdem wolle die Verwaltung mit den Nachbarn in Kontakt treten, um zu sehen, inwieweit unter den politischen Vorgaben die „Ruine verschwinden und der Platz frei werden kann“. Dort müsse nicht unbedingt wieder ein Haus gebaut werden, meint Wagner über das etwa 350 Quadratmeter große Grundstück. Denkbar seien ebenso Parkflächen oder Carports. Wagner deutet an: „Dafür ist durchaus Interesse signalisiert worden.“



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