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Börryer Museum erhofft sich neue Zielgruppen

Börry (gm). Das Museum für Landtechnik und Landarbeit in Börry, das 1990 offiziell als Besucherattraktion des Ilsetales eingeweiht worden ist, will auch in der neuen Saison seinem Ruf als touristisches Aushängeschild in Emmerthal gereicht werden. Der Förderverein verspricht ab dem kommenden Wochenende wieder ein attraktives Angebot.

veröffentlicht am 29.03.2009 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:21 Uhr

Landwirtschaftsmuseum
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Börry (gm). Das Museum für Landtechnik und Landarbeit in Börry, das 1990 offiziell als Besucherattraktion des Ilsetales eingeweiht worden ist, will auch in der neuen Saison seinem Ruf als touristisches Aushängeschild in Emmerthal gereicht werden. Der Förderverein verspricht ab dem kommenden Wochenende wieder ein attraktives Angebot.
 Alljährlich lockte das Museum, das immer vom ersten April-Wochenende bis zum 31. Oktober samstags und sonntags geöffnet ist, mit seinen beiden Großveranstaltungen im Juni und Oktober zwischen 4000 und 8000 Besucher an. In Spitzenzeiten wie 2004 bei der 1000-Jahr-Feier des Dorfes Börry waren es sogar deutlich mehr als 10 000 Besucher. „Aber auch wir sind immer vom Wetter abhängig und haben keinen Einfluss auf unsere Gäste, die natürlich auch nach Anmeldung innerhalb der Woche hier erlebnisreiche Stunden verbringen können“, berichtete der Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Keller.
 Um das Museum, in dem es mehr als 350 Exponate vergangener Landwirtschaftsepochen zu bestaunen gibt, besonders für auswärtige Gäste noch attraktiver zu gestalten, hat die Gemeinde Emmerthal im vergangenen Jahr einen Vermarktungsvertrag mit der Agentur Event-Community aus Hannover abgeschlossen. „Ein wahrer Glücksgriff, denn unser wunderschönes Museum wird als Event-Location mit besonderem Charme angeboten“, freute sich Emmerthals Erster Gemeinderat Elmar Günzel. Günter Krainz, zugleich Event-Marketingleiter für den niedersächsischen Bereich, informierte, dass auf der neu gestalteten Homepage des Museums monatlich rund 25 000 Zugriffe registriert werden. „Neben Seminaren und Tagungen, Betriebsfesten und Hochzeitsfeiern in idyllischer Atmosphäre möchten wir hier aber auch besondere Seniorenevents anbieten“, erklärte Krainz, der neben den Senioren auch die motorisierten Zweiradfahrer und Radler als besondere Zielgruppe ansprechen möchte.
Neubau der zweiten
Remise steht bevor
 
 Durch die guten Verbindungen der Agentur zur ADAC-Hauptgeschäftsstelle in Hannover und einer ausgereiften Marketingstrategie erhoffen sich Günter Krainz und die Emmerthaler Verwaltung für die kommenden Jahre einen nicht unerheblichen Besucherboom im Börryer Museum für Landtechnik und Landarbeit.
 Dass es aber auch innerhalb der eigenen Reihen zügig vorangeht, signalisierte Emmerthals ehemaliger Gemeindedirektor Martin Delker, unter dessen Federführung das Museum seinerzeit als überregionale kulturelle Bereicherung entstanden ist. Delker, beratendes Mitglied des Vorstandes und Ehrenmitglied im Förderverein, berichtete über den geplanten Neubau einer weiteren Remise, die hinter dem Grave-Wohnhaus entstehen soll und als Schutz für die Geräte im Außengelände dienen soll. „Der Bauantrag des etwa 45 000 Euro teuren Projektes wurde bereits am 16. März beim Landkreis eingereicht, und die Maßnahme könnte noch in diesem Jahr umgesetzt werden“, informierte er.
 Fünfzig Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens werden durch das Leader-Projekt „Östliches Weserbergland“ aus EU-Mitteln finanziert. Der Landkreis ist mit weiteren 25 Prozent beteiligt, die verbleibenden 11 250 Euro muss die Gemeinde aufbringen. „Um ein Zeichen zu setzen, und dabei ist der Vorstand des Fördervereins mächtig in die Knie gegangen, hat er aus eigenen Reihen 5000 Euro für den Remisenbau zur Verfügung gestellt“, hob Martin Delker hervor, der dem Vorstand, unabhängig von dieser Finanzspritze, sein allergrößtes Lob aussprach. „Die verbleibenden Gemeindeaufwendungen in Höhe von 6250 Euro werden überwiegend durch Sponsoren getragen“, berichtete Elmar Günzel.



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