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Zuhörer sind von Osnabrücker Musikern begeistert

„Blues ist ein Lebensgefühl“

Esperde (cd). „Ich bin eigentlich schon Fan von Anfang an, seit es die Blues Company gibt und das ist seit 1976“, sagte Micha Bauer gut gelaunt in der Konzertpause im Saal der Alten Post in Esperde. Bereits zum vierten Mal kamen die Osnabrücker Musiker rund um Bandleader Toscho (richtiger Name: Todor Tondorovic) zum Konzert nach Esperde. Sie waren auf Einladung der Kulturinitiative Ilsetal gekommen.

veröffentlicht am 01.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Die „Blues Company“ steht seit 35 Jahren auf der Büh
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Micha Bauer war jedes Mal dabei: „Zu Konzerten hier im Umkreis fahre ich immer“, sagte der Hamelner. Er besitze alle CDs, die DVD der Band und sogar das Buch. Was fasziniert ihn so an der Musik? „Blues ist einfach ein Lebensgefühl, die Musik beschreibt, wie das Leben wirklich ist“, schwärmte Blues-Fan Bauer. Dabei gehe es nicht nur um Themen wie unerwiderte Liebe, so wie im neuen Song „Keep on tryin’“, sondern die Blues Company schöpfe die Inhalte ihrer Stücke aus aktuellen Themen. Der Antikriegssong „Red Blood“ etwa bilde stets den Abschluss eines jeden Konzertes. „Das ist eine Tradition“, sagte der 59-jährige Bandgründer Toscho, der mit seiner Band gerade das 25. Album in 35 Jahren Bandzeit aufgenommen hat.

„Man muss Blues einfach live hören“, meinte Experte Micha Bauer und so tauchten die Fans im vollen Saal der Alten Post mehr und mehr ein in die bewegenden Rhythmen der vier Musiker, die mit ihren Instrumenten und dem markanten Gesang hauptberuflich ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Band wechselte beim Konzert zwischen ruhigeren, akustischen Modulationen wie einem Mundharmonika-Solo und Kontrabassklängen und elektrisch erzeugten Tönen von Bass und Gitarre.

„Auch wenn das Akustische vielleicht mehr die Urform des Blues ist, wie er auf den Baumwollfeldern entstanden ist, begeistert mich mehr der elektrische Stil, der sogenannte City Blues“, sagte Micha Bauer. Und so ging es offenbar vielen Menschen im Publikum.

Die Blues Company steigerte sich im Laufe des Konzerts nicht nur in der Lautstärke, sondern auch in Sachen Tanzbarkeit ihrer Stücke. Am Ende hielt es das Publikum in der Esperder Gaststätte nicht mehr auf den Plätzen – es wurde getanzt und gerockt.

Für diesen Bluesabend hatten sich auch Anne und Michael „frei“genommen: „Wir haben uns für heute extra einen Babysitter engagiert, damit wir mal wieder zur Blues Company gehen können“, sagte die 40-Jährige. Die Aerzenerin hat die Blues Company schon auf zahlreichen Konzerten, unter anderem in Sulingen und Bad Oeynhausen, gesehen.

„Die Band ist einfach ein Garant für guten Blues und tolle Stimmung, dafür würden wir sogar weitere Wege in Kauf nehmen“, meinte sie.

Und tatsächlich wird Esperde in einem Atemzug genannt mit Offenbach, Hockenheim und Münster – denn dort gibt die „Blues Company“ ihre nächsten Konzerte.



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