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Feier des 30-jährigen Bestehens / Noch drei Musiker aus der Gründungszeit spielen heute mit

Blasorchester serviert musikalisches Festmenü

Emmerthal. Beim 30. Geburtstag ist man im besten Alter heißt es. Die Sturm- und Drangjahre sind vorbei, man hat sich eine Existenz aufgebaut, Familie und einen festen Freundeskreis. Man kann das Leben in vollen Zügen genießen. Das ist beim Emmerthaler Blasorchester nicht anders. Und so feierte das EBO seine dritte Null mit Familie und Freunden in der großen Sporthalle in Kirchohsen.

veröffentlicht am 05.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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Autor:

Andrea Gerstenberger
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Das musikalische Festmenü war mit Bedacht ausgewählt und startete mit einem exklusiven Aperitif. Mit „Willkommen, Bienvenue, Welcome…“ aus dem berühmten Musical Cabaret von John Kander begrüßte das Orchester, gesanglich unterstützt von der Sopranistin Michaela Mehring, seine Gäste. Als Vorspeise servierte Dirigent Arndt Jubal Mehring dann unter anderem Wagners „Einzug der Gäste auf die Wartburg“, mit einer von Askan Lauterbach beeindruckend gespielten Fanfare. Mit „America the Beautiful“ und „La Cucaracha“ gratulierten die jüngsten Mitglieder des Emmerthaler Blasorchesters. Musikalisch-kulinarischer Höhepunkt danach waren die schönsten Arien der Oper „Carmen“ von George Bizet, die Paraderolle von Michaela Mehring in ganz Europa. Ein Klassiker des Orchesters, Gründungsmitglied und Klarinettist Christian Koch, spielte anschließend den berühmten Beginn des Klassikers „Rapsodie in Blue“, mit dem es in die Pause ging.

Im zweiten Teil gab es nach dem Titelthema aus dem „A-Team“ einen kleinen, etwas wehmütigen, Rückblick auf die früheren Promenadenkonzerte des Emmerthaler Blasorchesters. Beim Letzten im Jahr 2009 war die Tanzgruppe Celtic Spirit, unter der Leitung von Katja Heininger, dabei. Auch sie gratulierten nun dem EBO und so gab es noch einmal „Lord of the Dance“ gespielt und getanzt. Die Hauptgänge des musikalischen Festmenüs, das Dirigent Arndt Jubal Mehring zusammengestellt hatte, mundeten alle vorzüglich. Fehlte nur noch das Dessert. Dafür wurde es rockig. Mit der Band EmmaValley, Drummer Philipp Samolik ist zugleich Vorstandsmitglied beim Emmerthaler Blasorchester, gab es Rock-Classics. Und was eignet sich da besser als die „Bohemian Rhapsody“ von Freddy Mercury? Nichts, eben! Aber auch Deep Purples „Smoke in the Water“ sorgte mit einer Sondereinlage von Stefan Hinz als „Hard-Rocker“ für gute Unterhaltung. Als Digestiv wurde Quincy Jones „Soul Bossanova“ gereicht.

Nach den Zugaben wurde Danke gesagt. Und dabei bedachte Vorsitzender Thomas Feldmann die vielen Förderer des Emmerthaler Blasorchesters und die fleißigen Hände der Familienmitglieder hinter den Kulissen. Bürgermeister Grossmann sah in seinem Grußwort die 4000 Euro, die seitens der Gemeinde jährlich in die musikalische Nachwuchsausbildung investiert werden, gut angelegt. Dass er zum EBO immer wieder sehr gerne komme, betonte Landrat Rüdiger Butte und freute sich, dass mit Friedel Meyer, Christian Koch und Hermann Feldmann sen., der auch lange Dirigent des Emmerthaler Blasorchesters war, noch drei Gründungsmitglieder beim Festkonzert mitspielten.

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  • Die Gruppe Celtic Spirit, unter der Leitung von Katja Heininger, tanzt zu „Lord of the Dance“.

Nach den Reden musste noch ein „Absacker“ her. Und der hatte es in sich. Mit „One Moment in Time“ der unvergessenen Whitney Houston verabschiedeten sich das Emmerthaler Blasorchester und Michaela Mehring von ihren Gästen.



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