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Kritik an Verkehrssituation im Ort

Bitte aus Reher: Gefahrenpunkte sollen entschärft werden

REHER. Spieglein, Spieglein an der Wand… – wenn es nach den Wünschen von Rehers Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi ginge, würden gleich mehrere Verkehrsspiegel an der Reherschen Hauptstraße installiert werden, um Gefahrenpunkte in unübersichtlichen Einmündungsbereichen zu entschärfen.

veröffentlicht am 14.04.2019 um 15:04 Uhr

Zur unübersichtlichen Verkehrssituation am „Schulhagen“ trägt bei, dass die Abgrenzungslinien des Radweges nach Asphaltierungsarbeiten nicht wieder hergestellt wurden und so eine sichtbare Haltelinie für Verkehrsteilnehmer fehlt. Foto: sbr
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Sabine Brakhan Reporterin
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Die Ortsbürgermeisterin fordert mehr Sicherheit, vor allem für Radfahrer auf dem kombinierten Fuß- und Randweg. Aber Jakobi weiß, dass sich diese Forderung gleich aus mehreren Gründen nicht so einfach umsetzen lässt. Zum einen handelt es sich bei einem Verkehrsspiegel nicht um ein offizielles Verkehrszeichen und zum anderen ist die Hauptstraße in Reher nicht irgendeine Dorfstraße, sondern eine Bundesstraße, wie sie erläutert. „Überörtliche Straßen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Flecken Aerzen. Damit sind wir auch in diesen Fällen nicht Entscheidungsträger, wenn es um die Installation von Verkehrsspiegeln geht“, macht Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock deutlich. Die Verwaltung kann den Wunsch des Ortsrates Reher nur an den zuständigen Geschäftsbereich Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr weiterleiten.

Jakobi hat eigenen Angaben zufolge die Einmündungen der Straßen „Schulhagen“ sowie „Huxelburg und Mühlendreier“ auf die Hauptstraße als Gefahrenstellen ausgemacht. „Hier werden die Radfahrer, die aus Richtung Grießem kommen, übersehen. Ein Spiegel gegenüber der Einmündung an der jeweiligen Laterne würde Abhilfe schaffen“, ist sie der Meinung. Zur unübersichtlichen Verkehrssituation am „Schulhagen“ trägt bei, dass die Abgrenzungslinien des Radweges nach Asphaltierungsarbeiten nicht wieder hergestellt wurden und so eine sichtbare Haltelinie für Verkehrsteilnehmer fehlt. Als weiteren Gefahrenpunkt für den Straßenverkehr bezeichnet sie die Einmündung des „Ambossweg“ auf die Hauptstraße. Über diesen Bereich der Ortsdurchfahrt gibt es seit Jahren viele Beschwerden aus dem Ort, behauptet Jakobi. Verkehrsschauen in der Vergangenheit haben hier allerdings bisher keinen Grund zum Handeln aufgezeigt. „Hier behindert eine Scheune das Einsehen des fließenden Verkehrs. Ein gefahrenloses Ausfahren beziehungsweise fußläufiges Überqueren ist an dieser Stelle nicht möglich. Ein Spiegel wäre hilfreich“, so die Ortsbürgermeisterin.

Für den neuen Fuß- und Radweg entlang der ehemaligen Bahnstrecke in Grießem, der erst vor wenigen Monaten fertiggestellt wurde und den neuen Lager Bahnweg mit dem seit Jahren bestehenden Bahntrassen-Weg Grießem- Groß Berkel verbindet, fordert der Ortsrat als optische Abgrenzung zur Bundesstraße die Installation von jeweils einem Poller an der Kreuzung der beiden Verkehrswege.

In Reinerbeck ist der vor Jahren provisorisch angelegte Fußweg in Richtung Duensen entlang der Landesstraße mittlerweile wieder sehr zugewachsen und kaum noch erkennbar. „Für ältere Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, bergen die Stolperfallen eine große Gefahr. Hier ist dringend Pflege notwendig“, mahnt Jakobi. Ebenfalls wurde vom Ortsrat angeregt, die Straße „Drift“ in Reinerbeck in eine 30er-Zone umzuwandeln.



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