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Birken stehen der Energiewende im Weg

Kirchohsen. Francesco Capobianco hat eigentlich nichts gegen Bäume, und gegen Birken schon gar nicht. Ihm liegt die Natur sogar am Herzen. Wie sonst ist es zu erklären, dass er sich auf das Dach seines Hauses in Kirchohsen eine Photovoltaikanlage hat schnallen lassen?

veröffentlicht am 08.11.2012 um 18:36 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

„Als Kind schon unter den Birken entlangspaziert“: Diese Photovoltaikanlage hat einen Schatten. Foto: Wal
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Kirchohsen. Francesco Capobianco hat eigentlich nichts gegen Bäume, und gegen Birken schon gar nicht. Ihm liegt die Natur sogar am Herzen. Wie sonst ist es zu erklären, dass er sich auf das Dach seines Hauses in Kirchohsen eine Photovoltaikanlage hat schnallen lassen? Von Robert Michalla

Dennoch knirscht es zwischen Capobianco und den Bäumen. Die Birken sind ihm ein Dorn im Auge, weil sie einen Schatten auf sein Dach werfen. Deswegen produziert die Photovoltaikanlage weniger Strom. Der Solarstromerzeuger hat einen Antrag an die Gemeinde gestellt. Tenor: Die Bäume müssen fallen oder zurückgeschnitten werden. „Die anfallenden Arbeiten würden wir selbstverständlich übernehmen“, schreibt Capobianco. Aus den Bäumen wurde somit ein Vorgang, die Birken wurden zur Bürokratie.

Der Fachbereich 2 für Ordnung, Liegenschaften und Bauen nahm sich der Sache an und schaltete einen Baumkontrolleur ein. Der fällte, das ist sein Job, ein Urteil. Doch das gefiel Capobianco nicht. Der Baumkontrolleur kam zu dem Schluss: Die Birken sind kerngesund und stehen wie eine Eins. „Eine Fällung ist nicht erforderlich“, heißt es in einem Brief, den der Fachbereich 2 an den Ersten Gemeinderat Elmar Günzel aufgesetzt hat.

Warum der Fall nun den Ortsrat beschäftigt und sogar ein weiterer Fachmann zur Hilfe gerufen werden soll, lesen Sie in der Dewezet.



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