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Politiker von Kreis und Gemeinde beraten im November über möglichen gemeinsamen Neubau für die Schulen

Bildungshaus – kommt in Emmerthal die große Lösung?

EMMERTHAL. Das erweiterte Bildungshaus-Konzept, das mit Beginn des Schuljahres offiziell in Emmerthal gestartet ist, weckt bei Politik und Verwaltung in der Gemeinde Zuversicht. „Ich fühle mich bestätigt, dass es der richtige Weg ist“, sagte Bürgermeister Andreas Grossmann.

veröffentlicht am 22.08.2017 um 12:09 Uhr
aktualisiert am 22.08.2017 um 15:20 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Zuvor hatte Rektorin Nicole Aschenbrenner von der Haupt- und Realschule das gemeinsame Konzept mit der benachbarten Grundschule Kirchohsen vorgestellt, über das unsere Zeitung bereits in Grundzügen berichtet hatte. Auch Vertreter von CDU und SPD befürworten die gemeinsamen Ziele der Bildungseinrichtungen.

Und ein Wunsch kam von pädagogischer wie politischer Seite gleichermaßen: Die Beteiligten hoffen, dass es zu einem gemeinsamen Neubau kommen könnte, um das Konzept auch räumlich besser umsetzen zu können. Anfang November würden die zuständigen Ausschüsse von Landkreis (Träger der Johann-Comenius-Schule) und Gemeinde (Grundschule) in einer gemeinsamen Sitzung darüber beraten, sagte Grossmann.

Die Mehrheitsgruppe im Kreistag will bekanntlich geprüft wissen, ob ein „funktionaler Schulneubau wirtschaftlicher ist als eine kostenintensive umfängliche Sanierung der Johann-Comenius-Schule“. Mit der Gemeinde solle geklärt werden, ob deren Pläne für die Grundschule in diesem Zusammenhang mitberücksichtigt werden könnten. Außerdem sollte eventuell die Altenpflegeschule – sie nutzt derzeit seit ihrem Weggang aus Emmerthal und einer Fusion Räumlichkeiten in Hameln – mit einbezogen werden. Grossmann informierte über eine Ausschreibung des Landkreises, damit eine Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsstudie erstellt werde. Die Rückmeldungen von Kreispolitikern zum Bildungshauskonzept wertet der Bürgermeister sehr positiv. „Das ist viel wert, da sie darüber entscheiden“, meinte er zu einem möglichen gemeinsamen Gebäude.

Eltern können merken, dass dort etwas richtig Gutes passiert.

Andreas Grossmann, Bürgermeister

Bei dem Konzept bezeichnete er es als erfreulich, dass nun die Grundschulen Börry und Amelgatzen mit einbezogen seien. Er hoffe, dass sich die Anmeldezahlen an der Haupt- und Realschule nicht nur stabilisierten, sondern erhöhten – weil Eltern von Grundschülern merkten, dass dort „etwas richtig Gutes passiert“.

Die Einbeziehung aller Grundschulen und die Frage der Inklusion bezeichnete Ruth Leunig (SPD) als wichtig. „Das war ja der Wunsch“, sagte sie. „Sehr überzeugend“ nannte Rudolf Welzhofer (CDU) das Konzept. „Jetzt müssen wir zu positiven Nachrichten kommen.“

Bei diesem Punkt gibt sich Rektorin Aschenbrenner zuversichtlich, die für den Bildungsstandort „von einem Alleinstellungsmerkmal“ sprach. Mit Anke Schmidt als Leiterin der Grundschule sei sie „auf einer Wellenlänge“, nannte sie als weiteren Vorteil für die Zusammenarbeit der Einrichtungen, um Kindern den Übergang von der vierten zur fünften Klasse zu erleichtern. Zwar sei jetzt der offizielle Startschuss gefallen, doch sei die Kooperation in verschiedenen Teilbereichen bereits früher begonnen worden.



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