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Lesung mit dem heimischen Autor Peter Wildenhof

Bewegende Liebesgeschichte

AERZEN. „Ich habe gar nicht erwartet, dass so viele dem Ruf von Rupert und Roswitha folgen.“ – Peter Wildenhof war erstaunt angesichts des großen Interesses an seinem gerade erst erschienenen ersten Roman „Sieben Jahre nach ‚45 – Die Begebenheiten um Rupert und Roswitha“, aus dem er erstmals öffentlich auf Einladung der Aerzener Gemeindebücherei in der Domänenburg las.

veröffentlicht am 03.04.2019 um 14:37 Uhr

In der Pause nahm sich Peter Wildenhof die Zeit, mit dem Publikum über seinen Roman zu plaudern und das Buch zu signieren. foto: sbr
59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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„Auch sieben Jahre nach Kriegsende ist es den beiden Hauptfiguren meines Romans noch immer nicht gelungen, die Schicksalsschläge und Bürden des Kriegs zu überwinden“, leitet der heimische Autor seine Lesung erklärend ein.

Das Interesse am Erstlingswerk des Aerzeners ist offensichtlich groß, nur einzelne Stühle blieben leer. Das Publikum erwartete Auszüge aus einer bewegenden Liebesgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Allerdings nicht als gerade Linie, sondern manchmal schlingernd und sich in Schlaufen verheddernd. „Stellenweise ist der Faden so dünn, dass er zu reißen droht. Und ein Rupert ist zunähst erst einmal gar nicht präsent“, macht der Autor auf seinen Roman neugierig. Bevor er zur Leselupe griff, erbat sich der 87-Jährige Nachsicht vom Publikum: „Das Alter lässt die Sinne schwinden, aber ich halte tapfer durch.“

Munter wechselte er anschließend an den entsprechenden Stellen vom Hochdeutschen mal in die bajuwarische, dann wieder in die ostpreußische Mundart, verlieh dem kleinen Gittchen eine zarte Kinderstimme oder imitierte brüllende Wasserbüffel. Mit einem Satz: Er ließ seine geschriebenen Worte lebendig werden. Wildenhofs Nachbarin Elisabeth Rose hatte den Autor immer wieder schreibend am Fenster sitzen sehen und sich gefragt: Was schreibt er da wohl? „Jetzt habe ich die Antwort“, freut sich die Aerzenerin und zeigt sich von dem Gehörten beeindruckt. „Der Abend war amüsant und es macht Freude, dem Leser zuzuhören“, berichtet Margit Beckmann, die es kaum erwarten kann, den Roman selbst zu lesen. Von der literarischen Ader ihres ehemaligen Chefs hatte Evelyn Treffke bisher keine Ahnung. Als Sekretärin des Entwicklungsingenieurs war das Schreiben eigentlich immer ihre Aufgabe gewesen. „Das Buch ist spannend geschrieben und beim Lesen hat Peter Wildenhof für eine tolle Atmosphäre gesorgt“, sind Evelyn und Friedel Treffke der Ansicht.



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