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Rufbus ist an den Start gegangen

Bessere Anbindung für die Dörfer im Ilsetal

ILSETAL. Kleiner Ort und fast vergessen? Für die Dörfer im Ilsetal gilt das zumindest nicht mehr, wenn es um den öffentlichen Nahverkehr geht. Denn zum Fahrplanwechsel sorgt der Rufbus dafür, dass Bessinghausen, Börry, Brockensen, Esperde, Frenke, Latferde, Hajen und auch Völkerhausen und Voremberg sowie Heyen weit besser als bisher an Emmerthal angebunden sind.

veröffentlicht am 22.08.2018 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 23.08.2018 um 10:01 Uhr

Gruppenbild zum Start des Rufbusses (v. li.): Geschäftsführer Arne Behrens, Aufsichtsratsvorsitzender Constantin Grosch, Rolf Keller, Carl Ludwig Feuerhake, Michael Zieseniss (Hajen), Bettina Remmert (Landkreis), Andreas Lenk, Mathias Marschall und R

Autor:

Henner E. Kerl
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„Für unsere Bürger ist das eine große Bereicherung“, betonte Ortsbürgermeister Rolf Keller gestern in Börry, als mit Vertretern des Landkreises und der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont (VHP) der Rufbus offiziell gestartet wurde. „Damit erfüllen wir die Wünsche vieler Bürger“, freute sich der Aufsichtsratsvorsitzendes des VHP, Constantin Grosch. Wenn der Bus in Zukunft auch noch barrierefrei werde, sei man ein großes Stück weiter auf dem Weg, den Personennahverkehr attraktiver zu machen.

Modern, flexibel und bürgernah, so präsentiert sich der neue Fahrplan für die Gemeinde Emmerthal. Denn mit dem Rufbus hat der VHP die Dörfer rechts der Weser abseits von Kirchohsen weit besser erschlossen und damit weit mehr, wie Öffis-Geschäftsführer Arne Behrens hervorhob, dem Bedarf und den Wünschen der Bürger angepasst. Der Rufbus Ilsetal verstärkt die bestehenden Linien 43 und 44. Innerhalb von Kirchohsen und Hagenohsen fährt er nach Fahrplan und stellt den Anschluss von und nach Hameln mit den Linien 5 beziehungsweise 40/520 her. Dagegen bedient er die Ortsteile rechts der Weser flexibel anhand des tatsächlichen Bedarfs. Und alles zum regulären Öffi-Tarif ohne Aufschlag. Mit seinem Konzept garantiere der Rufbus nach Aussage von Mathias Marschall, bei den Öffis zuständig für Verkehrsplanung, kurze Reisezeiten für die Fahrgäste und vermeide unnötige Wege. In das Konzept ist auch der Schülerverkehr eingeschlossen. „Das ist wichtig, um auch die Finanzierung zu sichern“, so Behrens. Denn im Gegensatz zum Bürgerbus (Keller: „War für uns keine Alternative“) tragen die Öffis die gesamten Kosten. Und: Je besser der Rufbus angenommen wird, desto wahrscheinlicher ist, dass er über die Erprobungsphase hinaus zur Dauereinrichtung und in anderen Regionen des Landkreises eingeführt wird, wie auch Bettina Remmert, die für Wirtschaftsförderung, regionale Planung und den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPN) zuständige Amtsleiterin beim Landkreis hofft.



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