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Moderne Energiespartechnik macht es möglich / Heimat- und Verschönerungsverein will „kulturellen Mittelpunkt“ ins rechte Licht rücken

Beleuchtungskonzept für die Burg spart der Gemeinde sogar Geld

Aerzen (cb). Sie gilt als die Sehenswürdigkeit von Aerzen – und deshalb will der Heimat- und Verschönerungsverein die Domänenburg Aerzen auch bei Dunkelheit in das rechte Licht rücken. Das Beleuchtungskonzept stellte der Vorstand jetzt der Politik vor – und überzeugte damit. Denn: Wie der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Gabriel vorrechnet, kann die Gemeinde dadurch sogar Geld sparen, obwohl zusätzliche Beleuchtung vorgesehen ist. Moderne Technik macht es möglich. „Wir wollen deutlich machen, dass die geplante Nachtabschaltung und die Burgbeleuchtung nichts miteinander zu tun haben“, sagt Gabriel, um eventueller Kritik aus der Bevölkerung vorzubeugen. Der Verein hat schließlich Sorge, dass eine nächtliche Beleuchtung der Burg Widerspruch hervorrufen könnte, wenn gleichzeitig die Gemeinde aus finanziellen Gründen erwägt, in den Nachtstunden zeitweise die Straßenlaternen abzuschalten, um Stromkosten zu sparen. „Eine feine Sache“, urteilte Ortsbürgermeister Hartwig Bursie über die Pläne des Heimat- und Verschönerungsvereins. Eine Aerzener Fachfirma demonstrierte den Ortsratsmitgliedern sogar die Burg im beleuchteten Zustand. Ein Konzept, das für gut befunden wird – „und der Gemeinde gleichzeitig Geld spart“, wie Bursie ebenfalls feststellt.

veröffentlicht am 25.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

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Zwei Strahler mit energiesparender LED-Technik sollen den Fachwerk-Westgiebel und eine Bruchstein-Nische künftig bei Dunkelheit erleuchten und die Burg „als kulturellen Mittelpunkt herausstellen“, wie Gabriel sagt. Zusätzlich würden sechs Lampen im Innenhof modernisiert, hinzu komme eine Zeitschaltuhr, nachdem bislang für die Beleuchtung nachts ununterbrochen Strom verbraucht worden wäre; insgesamt investiere der Verein in die moderne Spartechnik 1200 Euro allein für den Innenhof.

Nachdem der Probebetrieb vom Ortsrat positiv beurteilt worden ist, will der Heimat- und Verschönerungsverein nun den offiziellen Antrag für das Beleuchtungskonzept stellen. Ein Zeitrahmen ist offen, da nun die einzelnen politischen Instanzen mit dem Thema befasst sein werden. „Von uns aus könnte das Konzept ansonsten relativ schnell umgesetzt werden“, meint Gerhard Gabriel. Übrigens: Der Verein investiert derzeit auch in seine Weihnachtsbeleuchtung, die er nach und nach mit stromsparender LED-Technik ausrüstet.



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