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Beim Streudienst droht Notprogramm

Aerzen / Emmerthal (cb). Sorgenvoll verfolgen die Verantwortlichen in den Rathäusern die Wetterprognosen, nach denen spätestens zum Samstag erneut kräftige Schneefälle möglich sein könnten. Grund: Auch in Aerzen und Emmerthal wird das Streusalz knapp. Bürgermeister Andreas Grossmann will zwar nicht von einer dramatischen Situation sprechen, dennoch kündigt er an: „Wenn bis dahin kein Salz eintrifft, werden wir ein Notprogramm fahren müssen.“

veröffentlicht am 06.01.2010 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:41 Uhr

Streusalz
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Aerzen / Emmerthal (cb). Sorgenvoll verfolgen die Verantwortlichen in den Rathäusern die Wetterprognosen, nach denen spätestens zum Samstag erneut kräftige Schneefälle möglich sein könnten. Grund: Auch in Aerzen und Emmerthal wird das Streusalz knapp. Bürgermeister Andreas Grossmann will zwar nicht von einer dramatischen Situation sprechen, dennoch kündigt er an: „Wenn bis dahin kein Salz eintrifft, werden wir ein Notprogramm fahren müssen.“
 Geräumt werde der Schnee zwar weiterhin, doch könne Salz nur noch an Gefahrenstellen gestreut werden wie etwa an Gefällestrecken. Grossmann lässt gar nicht erst Vermutungen aufkommen, dass die schwierige Finanzsituation zum Engpass geführt haben könnte. „Am Streusalz wird nicht gespart“, verweist er darauf, dass die Lagerkapazitäten des zuständigen Bauhofs ausgeschöpft gewesen seien. Dies sei ausreichend für neun Einsatztage. Bislang seien im Gemeindegebiet aber 150 Tonnen Salz auf die Straßen gebracht worden. „Das ist der komplette Jahresbedarf bei normalen Wintern“, sagt Grossmann. Seinen Bauhofsleiter Hans-Erwin Lankenau, schon viele Jahre im Einsatz, zitiert er mit den Worten, so eine Situation noch nicht erlebt zu haben. Normalerweise gewährleisten die Produzenten von Streusalz, innerhalb von 72 Stunden liefern zu können. Lankenau hat bereits am Samstag 52 Tonnen nachgeordert – und wartet seitdem vergeblich. „Wir hoffen, dass bis zum Wochenende wenigstens eine Teillieferung eintrifft“, sagt Grossmann. Doch: Er weiß, dass derzeit Straßenmeistereien vorrangig behandelt werden. Frühstens für nächste Woche ist in Aerzen die georderte Nachbestellung angekündigt, wie Bürgermeister Bernhard Wagner berichtet – und selbst bei diesem Termin meldet er Zweifel an. Trotz zunächst gut gefüllter Lager und dem ohnehin seit dem Vorjahr eingeschränkten Streudienst: „Wir werden wohl kaum noch übers Wochenende kommen.“ Die Aerzener müssten sich deshalb auf schwierige Straßenverhältnisse einstellen.



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