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Bei der Öl-Wehr läuft der Brandschutz wie geschmiert

Aerzen (sbr). Sie ist die Älteste von insgesamt sechs Werkfeuerwehren im Landkreis Hameln - Pyrmont und eigentlich müssten die Brandschützer der Aerzener Maschinenfabrik in vier Jahren bereits ihr 75-jähriges Bestehen feiern, doch offiziell gibt es sie erst seit Anfang 1950. Seit 2008 ist Wolfgang Hiddemann Werkfeuerwehrchef über insgesamt 31 Feuerwehrmänner, zwei Feuerwehrfrauen und zwölf Kameraden in der Altersabteilung.

veröffentlicht am 25.10.2010 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

Werksfeuerwehr
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Aerzen (sbr). Sie ist die Älteste von insgesamt sechs Werkfeuerwehren im Landkreis Hameln - Pyrmont und eigentlich müssten die Brandschützer der Aerzener Maschinenfabrik in vier Jahren bereits ihr 75-jähriges Bestehen feiern, doch offiziell gibt es sie erst seit Anfang 1950. Seit 2008 ist Wolfgang Hiddemann Werkfeuerwehrchef über insgesamt 31 Feuerwehrmänner, zwei Feuerwehrfrauen und zwölf Kameraden in der Altersabteilung. Im Gegensatz zu den Freiwilligen Feuerwehren werden bei Werkfeuerwehren die Werkbrandmeister nicht auf Beschluss des Rates der Gemeinde, sondern direkt vom Betriebsleiter ernannt, obwohl sie gemeinsam mit den öffentlichen Feuerwehren die Feuerwehr der Gemeinde bilden. Das Aufstellen beziehungsweise Einrichten einer Werkfeuerwehr kann zum einen eine gesetzliche Auflage aufgrund der besonderen Gefahrensituation in einem Betrieb oder auch, wie bei der Aerzener Maschinenfabrik, eine freiwillige Leistung sein. Kurze Eingreifzeiten und schnelles, routiniertes Handeln der internen Einsatzkräfte im Schadenfall, kürzere Ausfallzeiten von Maschinen sowie der Umweltschutz mit einem besonderen Augenmerk auf den betriebsnahen Bachlauf der Grieße sind nur einige Gründe, warum die Aerzener Maschinenfabrik eine eigene Werkfeuerwehr vor- und unterhält, wie Betriebsleiter Andreas Gattermann erklären. Großer Wert wird seitens des Unternehmens auf die Ausbildung und Ausstattung der Werkfeuerwehr gelegt, so der geschäftsführende Gesellschafter Klaus-Hasso Heller und Enkel des Werkfeuerwehrgründers Karl-Heinrich Heller. „Unsere Fahrzeuge passen zwar in keine Norm, sondern sind speziell für die Einsätze innerhalb der Aerzener Maschinenfabrik ausgerüstet, aber bei Anforderung unterstützen wir auch die Kameraden der Aerzener Ortswehren, wie zum Beispiel bei den letzten großen Bränden in Rodenbeck, Herkendorf und Egge“, erklärt Wolfgang Hiddemann, der weiß, wie die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren innerhalb der Gemeinde seine AM-Brandschützer scherzhaft nennen: „Die Ölwehr - weil wir häufig ausgerüstet mit Besen, Schaufel und Bindemittel zu Öleinsätzen auf dem Betriebsgelände ausrücken müssen“, erklärt der amtierende Werkbrandmeister.



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