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27 Anmeldungen bei „modern rhythmics“

Bei den Sängern hat die Zukunft schon begonnen

Aerzen (ll). Das Projekt „Zukunft“ ist angelaufen – und das gleich sehr gut. Neue Wege wollte der Liederkranz Aerzen beschreiten und hat mit der Gründung der Gesanggruppe „modern rhythmics“ nun die Weichen für die Zukunft gestellt.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:21 Uhr

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Bei der Gründungsversammlung im vergangenen Februar war man vom Interesse an der neuen Gesanggruppe schier „überwältigt“, wie Alfred Beck, Initiator des Projekts „Zukunft“ sagt. „Das hat mich umgehauen, im positiven Sinne“, meint der 60-Jährige. Von fünf bis zehn Personen, die sich für modernen Chorgesang interessieren, sei er ursprünglich ausgegangen.

30 Interessierte bei der Gründung

Damit, dass sich am Ende fast 30 Interessierte bei der Gründung versammelten, hatte niemand gerechnet. Beck nicht – und auch Svetlana Herold nicht, die für die musikalische Leitung von „modern rhythmics“ verantwortlich ist. Seit fünf Jahren schult sie bereits die Stimmen des Liederkranzes und freut sich nun beim Projekt „Zukunft“ auf neue Herausforderungen.

Ausgangspunkt aller Überlegungen, eine neue Chorgruppe zu gründen, war laut Alfred Beck die Altersstruktur des Liederkranzes. „Wir wollten den Chor nicht irgendwann mangels Sängermasse auflösen“, sagt er. „Da mussten wir überlegen und aktiv werden.“

Von Schlager über Rock bis hin zu Gospel

Unter dem Dach des Liederkranzes werde nun das Projekt „Zukunft“ unter „modern rhythmics“ firmieren, erzählt Beck. Großen Wert legt er auf die Betonung, dass beide Chöre, Liederkranz und „modern rhythmics“, nebeneinander wirken. „Der Liederkranz wird wie gewohnt, in bisheriger Form bestehen bleiben“, erläutert Beck. Während sich die Sänger im Aerzener Liederkranz vorwiegend auf weltliche Chorliteratur und Volkslieder konzentrieren, werden bei „modern rhythmics“ aktuellere Töne angeschlagen.

Nach den ersten Proben von „modern rhythmics“ hat Svetlana Herold schnell festgestellt, dass die neue Gruppe dreistimmigen Chorgesang anbieten kann. Mit einem breiten Spektrum an modernen Stücken, von Schlager über Rock und Pop bis hin zu Gospel, wollen die Sängerinnen und Sänger der neuen Gruppe aufwarten.

Sechs Proben hat „modern rhythmics“ seit der Gründung nun hinter sich. Im Repertoire lassen sich Titel wie „Hit the road, Jack“, „Down by the riverside“ und der ABBA-Klassiker „Mamma Mia“ wiederfinden. In Zukunft werden auch, so Svetlana Herold, zeitgemäße Stücke von Helene Fischer, Ich und Ich oder auch Rosenstolz ins Programm aufgenommen.

Besonders erfreulich sei die Altersspanne von „modern rhythmics“. Sängerinnen und Sänger zwischen 14 und 60 Jahren haben sich inzwischen der neuen Gruppe angeschlossen. „Genau das, was wir erreichen wollten“, sagt Beck stolz. Mittlerweile zählt seine Mitgliederliste 35 Aktive. Zu den acht Personen, die aus dem Hauptchor Liederkranz zu dem Ensemble gestoßen sind, hat Beck 27 neue Gesichter begrüßen können. „Allerdings“, so gesteht Beck ein, „können ruhig noch ein paar Männer den Weg zu uns finden.“

Die ersten Konzerte von „modern rhythmics“ stehen auch schon fest: Dem Auftritt beim Aerzener Burgsingen am 6. Juni folgt die Präsentation beim „Tag der Niedersachsen“ am 20. Juni in Hameln.

Ein zeitlich unbegrenztes Projekt

Die Proben finden immer freitags von 18.30 bis 20 Uhr in der Aerzener Grundschule an der Königsförder Straße statt – vor den Übungsabenden des Liederkranzes, der ab 20 Uhr zum Singen einlädt. Initiator Beck betont, dass es sich bei „modern rhythmics“ um ein zeitlich unbegrenztes Projekt handelt. „Es sind jederzeit Interessenten willkommen“, sagt er und hofft darauf, auch weiterhin besonders bei jungen und junggebliebenen Menschen die Freude und Lust am Singen wecken zu können.

Rock, Pop, Schlager und Gospel singen die neuen Sänger von „modern rhythmics“.

Svetlana Herold ist für die musikalische Leitung der „modern rhythmics“ verantwortlich.

Fotos: ll



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