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Nach zusätzlichen Verkehrsbelastungen durch Großbaustelle in Amelgatzen gilt nun Neuregelung

Behörde schließt Schleichweg: Durchfahrt verboten

AMELGATZEN. Nun machen es die Behörden offiziell: Seit Freitag müssen sich Pendler auf die offiziellen Umleitungsstrecken zur Brückenbaustelle einstellen, sollen Fahrzeuge nicht mehr die Schleichwege in Amelgatzen nutzen, die sich nach der Sperrung der Bahnbrücke immer weiter herumgesprochen hatten.

veröffentlicht am 19.01.2018 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 19.01.2018 um 15:50 Uhr

Durchfahrt verboten heißt es weiter in drei Straßen. Foto: Dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Durchfahrt verboten heißt es nur für die Gemeindestraßen „Birkenweg“ und „Koppelweg“. Ausnahme: die Anlieger.

Das teilte der Landkreis als zuständige Straßenverkehrsbehörde mit, nachdem es dazu wie berichtet am Mittwoch einen Vororttermin in Amelgatzen gegeben hatte. „Aufgrund des akuten Handlungsbedarfes“ hätten sich Vertreter der Gemeinde Emmerthal, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, des Ortsrates Amelgatzen und der Straßenverkehrsbehörde zu diesem Schritt entschlossen.

Bis zu 2000 Fahrzeuge waren dort täglich gezählt worden, nachdem die Landesstraße Ende November wegen der Erneuerung der Bahnbrücke gesperrt worden war. Zuletzt erlebte das Dorf am Donnerstag chaotische Zustände, da viele Straßen im Umland wegen der Folgen des Sturms nicht passierbar waren und Autofahrer über Amelgatzen an ihr Ziel zu kommen versuchten.

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Landkreis-Sprecherin Sandra Lummitsch verwies gestern darauf, dass seit Beginn der Bauarbeiten verschiedene Maßnahmen ergriffen worden seien, um die beiden Gemeindestraßen und damit die Anwohner vom Verkehr und den Folgen zu entlasten. „Halbschranke, Ampel, Baken und Absperrschranken haben zu keiner nachhaltigen Verbesserung der Situation geführt“, heißt es aus dem Kreishaus. „Und das, obwohl die ausgewiesenen Umleitungsstrecken nur unwesentlich länger sind, im Normalfall ein flüssiges Vorankommen ermöglichen und auch nur geringfügige Verzögerungen mit sich bringen.“

Nun erfolgte also die Sperrung von Birkenweg und der Koppelweg, die ab sofort nur noch von Anliegern dieser Straßen befahren werden dürfen. Alle übrigen Verkehrsteilnehmer müssen die offiziell ausgeschilderten Umleitungen über die B 1 und den Grießemer Berg beziehungsweise von der B 83 über Grohnde nutzen. Auch diese Regelung dürfte für Unmut sorgen – vor allem in den direkt angrenzenden Nachbardörfern von Amelgatzen. Über die sozialen Medien hatten Einwohner aus Gellersen bereits am Mittwoch ihre Situation geschildert, nach der sie nun große Anfahrten hätten, um ihr Kind zur Tagesmutter ins eigentlich nahelegene Hanebülten zu bringen.

Laut Landkreis hat die Polizei zugesagt, die Einhaltung der Beschilderung zu kontrollieren. Lummitsch: „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit diesen Maßnahmen die Verkehrsteilnehmer nachhaltig erreichen und sich die Situation für die Anwohner durch die Reduzierung der Fahrzeugbelastung verbessert.“ Auch die für kommenden Monat vorgesehene Brückensperrung der Heemstedter Brücke in Bad Pyrmont könnte nach Einschätzung von Lummitsch zu einer Abnahme des Verkehrs im gesamten Bereich führen.



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