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Über 21 000 Besucher des Vorjahres gelten als Zielmarke für die 40. Saison in Hämelschenburg / Morgen erste Führung

Begehrte Einblicke in historische Gemäuer des Schlosses

Hämelschenburg (tac). Wer von Emmerthal kommend durch Hämelschenburg fährt, der wird vielleicht den freieren Blick auf das Schloss bemerken, der sich jetzt bietet, seitdem zwei Linden am Schlossparkplatz gefällt worden sind. Die Fällung hatte jedoch nicht ästhetische Gründe, sondern erfolgte aus Gründen der Verkehrssicherheit. „Aufgrund der gemeinsamen Bemühungen betroffener Bürger, der Stiftung Rittergut Hämelschenburg, des Ortsrates und der Gemeinde hat das Straßenbauamt zwei Linden am Schlossparkplatz weggenommen“, erklärt Schlosseigentümer Lippold von Klencke. „Sie waren krank und versperrten die Sicht.“ Dadurch sei außerdem überraschend für den Autofahrer ein beindruckender Blick auf die ganze Anlage entstanden.

veröffentlicht am 31.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Ab dem 1. April können Interessierte das Schloss auch wieder von innen besichtigen. Von Klencke rechnet in der morgen beginnenden 40. Saison der Führungen, die am 31. Oktober endet, mit über 21 000 Besuchern, für die zehn ausgebildete Schlossführer bereitstehen, und zwar täglich außer montags um 11, 12, 14, 15 und 16 Uhr, von Mai bis September zusätzlich um 10 und 17 Uhr sowie zu Gruppen-Sonderführungen nach Vereinbarung. Ergänzend dazu besteht seit 2004 auf Initiative der Kirchengemeinde Hämelschenburg die Möglichkeit, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr die Kirche zu besichtigen. 28 ehrenamtliche Gemeindeglieder teilen sich die Aufsicht. „2011 haben 5200 Besucher dieses Angebot angenommen“, gibt von Klencke bekannt. „Eine wirklich sehr schöne Kirche. Das haben wir von außen nicht vermutet“, seien oft zu hörende Sätze, mit denen die Gäste ihre Begeisterung zum Ausdruck brächten.

Neben der 1563 errichteten Renaissancekirche gibt es auf dem weitläufigen Gutsgelände noch weitere Einrichtungen, die einen Abstecher wert sind: so etwa die Holzmanufaktur Rischmade (dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr), die Seifensiederin Birte Koch (sonntags von 11 bis 17 Uhr) oder das Maleratelier Bernadeta Klüter (an Wochenenden). Einkehrmöglichkeiten bietet das Gutscafé mit Biergarten. Wer den schönsten Tag seines Lebens in Hämelschenburg begehen möchte, findet auch dafür den passenden Rahmen: ob standesamtliche Trauung im Charlottensaal des Schlosses, Trauung in der gegenüberliegenden Kirche und Räumlichkeiten für bis zu 180 Personen im Rittersaal des Gutscafés.



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