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Hundeschule erlebt nach Feuer große Welle der Hilfsbereitschaft

Bauwagen und Gartenhaus ersetzen abgebranntes Vereinsheim

Reher. Die Hundeschule „Familydog Reher“ hat eine Zukunft, wenn auch unter etwas anderen Voraussetzungen. Denn bekanntlich wurde ihr Vereinsheim oberhalb von Reher von einem Serienbrandstifter heimgesucht und Ende Oktober vergangenen Jahres in Schutt und Asche gelegt. „Doch noch am gleichen Tag haben wir entschieden: Wir machen hier weiter“, erklärt die 1. Vorsitzende Andrea Gadzimski. Und vor Kurzem gab es schon den Saisonauftakt, zu dem wieder viele Gäste auf dem Vereinsgelände begrüßt werden konnten.

veröffentlicht am 24.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Was die Vereinsvorsitzende und ihre Mitstreiterinnen sehr freut, ist die große Hilfsbereitschaft, die den Verein nach dem heimtückischen Brandanschlag zuteil wurde. Sei es durch zahlreiche Helfer, die kräftig mit anpackten, oder durch Spenden von Firmen und von Privatleuten. So etwa gleich nach dem Brand, als es galt, die Überreste des einstmals schmucken Vereinsheims zu beseitigen. Das geschah gleich nach dem Feuer im November. „Denn immer wieder auf die verkohlten Reste starren, das konnten wir nicht ertragen“, sagt die 2. Vorsitzende Meike Radtke.

Vier Wochen lang wurde geschuftet. „Es waren immer bis zu 25 Helfer vor Ort. Firmen stellten Container oder einen Kran zur Verfügung. Ganz toll, wie uns geholfen wurde“, freut sich Andrea Gadzimski. Dann folgte die Winterpause, in der sich die Vereinsmitglieder Gedanken machten, wie es weitergehen sollte. Und hier heißt ein Stichwort: Mobil bleiben.

Die Vorsitzende: „Wir haben das Grundstück derzeit für drei weitere Jahre gepachtet. Was dann wird, weiß keiner so genau. Deshalb wollten wir kein neues, festes Vereinsheim aufbauen.“ Stattdessen gibt es jetzt ein größeres Zelt, das Platz und Schutz bei schlechtem Wetter bietet. „Denn eigentlich sind wir mit den Hunden ja draußen, brauchen nur mal Schutz bei Regen oder Kälte. Da reicht ein Zelt“, meint Meike Radtke. Und dann war da noch der Chef von Andrea Gadzimski von einem Baumarkt in Lügde, der ein größeres Gartenhaus spendete. „Dort soll unser Küche untergebracht werden“, verrät Taira Gadzimski, Hundetrainerin bei Familydog. Von privater Hand wurde ein Bauwagen gespendet, in dem nun die Geräte untergebracht sind. Sie waren ebenfalls ein Raub der Flammen geworden. Hier halfen zahlreiche Spenden, ob von Firmen oder Freunden des Vereins. „Sogar ein Benefizkonzert der Celtic-Folk-Band Cloverleaves gab es für uns“, erzählt die Vorsitzende dankbar.

Und so stand einem Saisonauftakt Anfang März nichts mehr im Wege. Die 2. Vorsitzende: „Rund 20 Leute konnten wir begrüßen. Viele neue Hundebesitzer waren dabei, die mal schauen wollten.“ So will die Hundeschule wieder ein vielfältiges Programm präsentieren, bei dem Spiel und Spaß mit dem Hund im Vordergrund stehen sollen. Einen Termin sollten sich aber alle vormerken, erklärt Andrea Gadzimski: „Am Samstag, 4. Mai, ab 11 Uhr wollen wir unsere Phönix-Party steigen lassen. Dann wollen wir all unseren Helfern und Sponsoren danken, die mitgeholfen haben, uns wie Phönix aus der Asche neu auferstehen zu lassen. Aber auch Gäste sind natürlich herzlich willkommen.“ An diesem Tag wieder mit dabei: die Celtic-Folk-Band Cloverleaves mit ihrer traditionellen keltischen Musik. tis



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