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Erster Spatenstich für Anbau am Kindergarten steht bevor / Verschiedene Projekte befassen sich mit den Arbeiten

Baustelle vor der Haustür bestimmt Alltag der Jüngsten

Aerzen (sbr). Die Geduld der Mädchen und Jungen im Aerzener Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ wird auf eine harte Probe gestellt: Der Bagger parkt bereits seit einer Woche auf dem Außengelände der Einrichtung am Tannenweg. Der Bauzaun wurde vor wenigen Tagen aufgestellt. „Wann geht es denn nun endlich so richtig los auf unserer Baustelle?“, fragen die Kinder ungeduldig, denn das, was da vor ihren Gruppenfenstern passieren soll, verspricht Spannung und Abwechslung vom Kindergartenalltag für mindestens ein halbes Jahr. Eine zuverlässige Antwort auf die Frage nach dem Baubeginn kann auch Erster Gemeinderat Andreas Wittrock zurzeit nicht geben. „Wir stehen in den Startlöchern. Die vorbereitenden Arbeiten sind bereits angelaufen“, so die Aussage aus dem Aerzener Rathaus.

veröffentlicht am 17.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:21 Uhr

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Erste spielerische Vorbereitungen auf die spannende Zeit während der Bauarbeiten zur Erweiterung des evangelischen Kindergartens „Unter dem Regenbogen“ um zwei Krippengruppen haben auch die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und ihrem Erzieher getroffen. „So wie sich irgendetwas draußen auf der Baustelle bewegt, kleben die Kinder regelrecht mit ihren Nasen an den Fensterscheiben“, erzählt Kindergartenleiterin Anita Nass.

„Mit ganz individuellen Projekten werden wir die einzelnen Bauabschnitte innerhalb der Gruppen begleiten. Dazu haben wir bereits neue Sachbücher angeschafft, Helme und Handschuhe liegen bereit und passende Spiele und Lieder werden die Zeit während der Bauarbeiten begleiten. Auch wir stehen in den Startlöchern“, beschreibt sie die pädagogischen Vorbereitungen innerhalb der Einrichtung.

In der Schäfchengruppe beispielsweise ist man in Sachen Baufortschritt schon wesentlich weiter als die Kollegen auf dem Außengelände. Die kleinen Baumeister haben gerade unter Anleitung ihres Erziehers Marco Friedrich Gipsmasse angerührt und auf ihrem kleinen Modellbauplatz die Bodendecke gegossen. Emily hat sich inzwischen den Bauarbeiterhelm aufgesetzt und blättert ganz versunken in einem neuen Bilderbuch. Der Titel: Auf der Baustelle. „Im Moment sind die Baustellenbücher der ganz große Renner und bei Jungen und Mädchen gleichermaßen beliebt“, hat Erzieherin Brigitte Beier beobachtet. Ein echter Nachteil für die Schäfchengruppe ist die Lage ihres Gruppenraums. Während die Bären und Eichhörnchen die Bauarbeiten direkt von ihren Gruppenraumfenstern aus beobachten können, müssen die Schäfchen in die Cafeteria umziehen, um einen Fensterplatz mit Ausblick auf die vorbereitenden Arbeiten auf ihrem Außengelände erhaschen zu können.

Der Bagger parkt bereits auf dem Außengelände des Kindergartens.

„Aber das kriegen wir alles hin“, versichert Marco Friedrich und widmet sich wieder ganz seinen kleinen Baumeistern. Während die Bären ihr Modellhaus gründen, besucht die Eichhörnchengruppe regelmäßig die Baustelle von Kindergartenkind Jo, um zu beobachten, welche Fortschritte der Neubau auf „Sanders Kampe“ macht. „Auch beim Vater-Kind-Aktionstag war die Baustelle Thema. Wir haben Baustellenhüte gebastelt, und es wurde kräftig gehämmert und gesägt“, erzählen die Erzieherinnen Renate Bennecke und Grazia Rennert.

Egal, in welchem Gruppenraum man sich umschaut, das Thema Baustelle ist mit all seinen Facetten zu finden. „Wir orientieren uns an den Wünschen unserer Kinder – und für sie gibt es im Moment einfach kein anderes Thema“, erklärt Anita Nass. Und noch schöner als von drinnen zuzugucken, ist natürlich selbst draußen zu buddeln, wenn es das Wetter zulässt. Da spielt es keine Rolle, dass das Platzangebot auf dem Außengelände zurzeit aufgrund der Baustelle eingeschränkt ist. „Das wird auch voraussichtlich so lange so bleiben, bis die benachbarte Reithalle abgerissen wird. Es macht wenig Sinn, ein neues Außengelände anzulegen und kurze Zeit später rückt das Abbruchunternehmen an und benötigt den Platz zum Arbeiten“, erklärt Andreas Wittrock. Der Pachtvertrag mit dem Reit- und Fahrverein St. Georg läuft am 31. Dezember aus.

Die Schäfchengruppe hat ihre eigene Modell-Baustelle und ist gerade dabei, die Bodenplatte zu gießen. Leandro (von links),

Niklas, Ben und Tom sind in ihrem Eifer kaum zu bremsen. Fotos: sbr



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