weather-image
Schon wieder muss ein Gutachter urteilen / Nichtschwimmerbecken auf unbestimmte Zeit gesperrt

Baufehler im Hallenbad nehmen kein Ende

Emmerthal (ll). Seit einigen Wochen trennt ein großer Vorhang im Emmerthaler Hallenbad das Nichtschwimmerbecken für Kinder vom großen Schwimmbereich. Auf der einen Seite: ungetrübter Badespaß. Auf der anderen: eine scheinbar nicht enden wollende Baustelle. Denn bis auf Weiteres bleibt der große Vorhang noch an der Hallenbaddecke hängen. Nach der Reparatur von Rissen in der Befliesung ist ein weiterer Schaden zum Vorschein gekommen: Die Umrandung des Nichtschwimmerbeckens muss ebenfalls saniert werden.

veröffentlicht am 18.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:41 Uhr

Linda Rinne zeigt die Schäden im Nichtschwimmerbecken. Wann es r
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Wie der Erste Gemeinderat Elmar Günzel auf Nachfrage unserer Zeitung ausführt, seien bei der Beseitigung der Fliesenschäden durch Abklopfen neue Risse entdeckt worden – dieses Mal am Beckenrand. Im Zuge des Beweissicherungsverfahrens müsse die Verwaltung nochmals einen Gutachter zur Beurteilung der Schäden heranziehen. Innerhalb kürzester Zeit wird dieser nun zum zweiten Mal in diesem Jahr im Emmerthaler Hallenbad tätig. Denn bereits die schadhaften Fliesen im Kinderbecken deuteten auf eine fehlerhafte Ausführung beim Umbau des Bades.

Mit dem Hallenbad, das vor gut sechs Jahren mit einem Kostenvolumen von etwa vier Millionen Euro umgebaut und aufwendig saniert wurde, hatten die Emmerthaler nicht nur Glück: Bereits vor zwei Jahren waren wesentliche Schäden am neuen Bad aufgetreten. Fehlerhafte Dachanschlüsse und durchfeuchtete Hölzer und Korrosionsschäden mussten beseitigt werden. Die zuständige und mit dem Umbau beauftragte Planungsgesellschaft Venneberg & Zech aus Hannover bezifferte die Kosten der Sanierung damals auf rund 90 000 Euro. Grund für die Schäden laut Architektenbüro: Fehler bei der Ausführung der Bauarbeiten. Außerdem war 2007 ein weiterer Schaden durch Korrosion im sogenannten Schwallwasserbecken festgestellt worden.

Wann der Nichtschwimmerbereich wieder für die jungen Badegäste geöffnet werden kann, steht laut Günzel noch nicht fest. Bis dahin können Nichtschwimmer den Bereich des Hallenbades nutzen, der mit einem Hubboden ausgerüstet ist.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt