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Ziel: In diesem Jahr soll sie fertig werden

Baubeginn für Rettungswache in Aerzen rückt näher

AERZEN. Ehrgeiziger Zeitplan im Aerzener Gewerbegebiet: „Wir hoffen, dass die Pläne für die neue Rettungswache zügig umgesetzt werden können“, gibt sich Andreas Bußmann, der DRK-Bereichsleiter des Rettungsdienstes, optimistisch.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 16:15 Uhr
aktualisiert am 18.01.2019 um 18:50 Uhr

Ortstermin im neuen Gewerbegebiet West in Aerzen – hier entsteht unter anderem die neue DRK-Rettungswache: Andreas Besser und Andreas Bußmann vom DRK-Kreisverband Weserbergland mit Investor Frank Borris Baum (Opus Hameln GmbH & Co.KG) sowie Aerzens B
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Sabine Brakhan Reporterin
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Die Erschließung des neuen Gewerbegebiets West ist abgeschlossen, wie Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner berichtet. Auch seien die ersten Grundstücke im Gewerbegebiet in unmittelbarer Nähe zur Umgehungsstraße im Zuge der B 1 bereits verkauft beziehungsweise die Verkaufsverhandlungen nahezu abgeschlossen, teilt der Bürgermeister mit. Und damit meint Wagner nicht nur die bereits vollzogene Intorq-Erweiterung. Auch die Kaufvertragsverhandlungen mit dem Deutschen Roten Kreuz sind weit vorangeschritten. „Der Kaufvertrag liegt bereits beim Notar“, unterstreicht DRK-Kreisverbandsvorstand Andreas Besser.

„Wir hoffen, dass die Pläne für die neue Rettungswache zügig umgesetzt werden können“, gibt sich Andreas Bußmann, der DRK-Bereichsleiter des Rettungsdienstes, optimistisch. Der ehrgeizige Zeitplan des DRK-Kreisverbands Weserbergland für die Bauarbeiten sieht vor, dass die Rettungswache noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen kann. „Das DRK wird in Aerzen nicht selber bauen, sondern wir haben einen erfahrenen Investor mit ins Boot geholt, der für uns bauen wird. Wir werden das Objekt anschließend für einen langen Zeitraum zurückmieten“, erklärt Bußmann.

Die Opus Hameln GmbH & Co. KG mit Frank Borris Baum und Hans Hansel an der Spitze wird den Bau der neuen DRK-Rettungswache realisieren. Sowohl car-akustik-Chef Baum als auch der Logona-Gründer Hansel sind in der Region keine Unbekannten. Im Raum Hannover hat Opus Hameln bereits zahlreiche Rettungswachen und Feuerwehrhäuser erstellt und kann auf reichlich Erfahrung zurückgreifen. „Im Bereich Hameln-Pyrmont ist es eine Premiere, über die wir uns sehr freuen“, betont Baum.

Der DRK-Kreisverband Weserbergland bedient sich erstmals des Investorenmodells. Ein Grund dafür, nicht selbst als Bauherr aufzutreten, sei beispielsweise der lange Abschreibungszeitraum für Objekte wie eine Rettungswache, der aktuell 50 Jahre beträgt, wie Bußmann erläutert. Zum anderen müssen eigene liquide Mittel beim Investorenmodell nicht langfristig gebunden werden, so der Bereichsleiter zu den weiteren Vorteilen. „Wir sorgen für die Rahmenbedingungen, das DRK kann sich weiter auf sein Kerngeschäft konzentrieren“, unterstreicht Baum.

Die DRK-Rettungswache entsteht auf einem fast 3000 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der alten Bundesstraße. Darüber hinaus will sich ein Logistik-Unternehmen auf fast 5000 Quadratmetern Baugrund in unmittelbarer Nachbarschaft zum DRK im neuen Gewerbegebiet zwischen Aerzen und Reher ansiedeln.



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