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In Kirchohsen und Frenke werden vier Haltestellen umgebaut / Gemeinde muss Geld vorschießen

Barrierefrei in den Bus

Emmerthal. Vier Bushaltestellen sollen im nächsten Jahr in der Gemeinde Emmerthal umgebaut werden, zwei davon in Kirchohsen und zwei in Frenke. Das Geld dazu kommt aus einem gemeinsamen Förderprogramm des ÖPNV des Landes Niedersachsen und des Landkreises. Zunächst aber muss die Gemeinde in Vorleistung gehen und Planungskosten in Höhe von 9600 Euro übernehmen.

veröffentlicht am 08.05.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:21 Uhr

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Autor:

Friedrich-Wilhelm Thies
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Einen großen Diskussionsbedarf konnte Ralf-Ulrich Böhm (SPD) bei den Mitgliedern des Ausschusses für Gemeindewerke und Technik (AGT) nicht erkennen, wo das Thema Bushaltestellen auf der Tagesordnung stand. Im Vorfeld war das Problem mit den Bushaltestellen, die dringend umgebaut werden müssen, schon öfters erörtert worden. Die Ortsräte hatten Vorschläge erarbeitet und zuletzt hatte es Begehungen vor Ort mit den Ortsräten Emmern und Börry gegeben. Dabei wurde laut dem Ausschussvorsitzenden Einvernehmen darüber hergestellt, welche Bushaltestellen zur Förderung für das Jahr 2015 vorgeschlagen werden sollen. Es sind laut Uwe Dreyer, Fachbereichsleiter Technische Dienste in Emmerthal, in Kirchohsen die Haltestellen „Mühlenweg“ an der Sültstraße und „Jahnstraße“ am Mühlenweg sowie in Frenke die beiden Haltestellen an der Straße „Am Thie“. Zielsetzungen sind hier die barrierefreie und behindertengerechte Gestaltung, aber auch Sicherheitsaspekte spielen eine große Rolle.

Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig für den Vorschlag. Voraussetzung ist allerdings, dass die Umbaumaßnahmen zu 100 Prozent bezuschusst werden, wie es Klaus Hinke (SPD) nochmals ausdrücklich betonte. Laut dem Ersten Gemeinderat in Emmerthal, Elmar Günzel, ist damit zu rechnen, und die vier Projekte haben Aussicht auf Erfolg nach dem Einreichen der Anträge, da es schon eine Prüfung im Vorfeld gegeben habe.

„Zwar muss die Gemeinde zunächst für jedes Projekt mit 2400 Euro Planungskosten in Vorleistung gehen, aber diese Gelder erhalten wir bei einer Bewilligung zurück, wovon auszugehen ist“, erklärt Günzel. Von den Gesamtkosten werden dann 75 Prozent durch die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen im Rahmen eines Förderprogramms ÖPNV übernommen, und die restlichen 25 Prozent trägt der Landkreis Hameln-Pyrmont.



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