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Insolvenzverwalterin setzt auf Weiterbetrieb

Bäckerei Brauer „hat eine Chance verdient“

AERZEN/HAMELN. Für die in finanzielle Schieflage geratene Bäckerei Brauer sieht die vorläufige Insolvenzverwalterin Karina Schwarz gute Aussichten für einen Weiterbetrieb. Sie werde vor dem Insolvenzgericht das Votum zum 1. Juli abgeben, dass der Betrieb fortführungsfähig sei, sagte sie auf Nachfrage.

veröffentlicht am 20.06.2017 um 17:01 Uhr

Verschiedene Gründe haben zu den Problemen der Bäckerei geführt. Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Die Bäckerei beschäftigt nach ihren Angaben 41 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit. Durch Beschluss des Amtsgerichts Hameln vom 24. April war die Rechtsanwältin zur vorläufigen Insolvenzverwalterin über das Vermögen von Reinhard Brauer als Inhaber der Bäckerei bestellt worden. „Herr Brauer hat eine Chance nach vorne verdient“, sagt Schwarz. „Die betriebswirtschaftlichen Zahlen belegen dies.“ Ziel sei ein Insolvenzplan mit einem Schuldenschnitt, der „es ermöglicht, nachhaltig am Markt zu bleiben“, erklärt die Rechtsanwältin. Sie gehört mit zu der auf das Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei Schwarz + Rühmland Insolvenzverwaltungen mit Standorten in Hannover, Hildesheim und Magdeburg. Laut Angaben der Kanzlei auf ihrer Internetseite wurde Schwarz vom RWS Verlag im Jahr 2010 unter Deutschlands Top 1 der Insolvenzverwalterinnen gewählt.

Die Rechtsanwältin bescheinigt dem heimischen Betrieb als Spezialist für Dinkelprodukte und mit Auszeichnungen der Fachzeitschrift „Feinschmecker“ sehr gute Produkte. Verschiedene Gründe hätten aber zu den Problemen des Unternehmens mit mehreren Filialen beigetragen. Dazu zählten laut Schwarz beispielsweise die Finanzierung des neuen Produktionsstandortes in Hameln nach dem Wegzug von Aerzen, Umsatzeinbußen durch Bauarbeiten an einem der Filialstandorte oder gestiegene Einkaufspreise für den „sehr hochwertigen“ Dinkel.cb

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