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Familien- und Kinderservicebüro in Aerzen zieht erste Bilanz / Gute Erfahrungen mit Kooperation

Babysitter ergänzen Angebot der Tagesmütter

Aerzen (cb). Das Betreuungsangebot vor allem für Eltern von unter dreijährigen Kindern hat sich im Flecken Aerzen „stark verbessert“. Diese Ansicht vertritt Christine Wenke vom Familien- und Kinderservicebüro, die sich dabei auch auf die positiven Reaktionen von Müttern und Vätern beruft. Im zuständigen Jugend- und Sportausschuss bilanzierte die Verwaltungsangestellte die Möglichkeiten, die im Rathaus seit Oktober 2007 aufgebaut worden sind, um verlässliche, flexible und bedarfsgerechte Betreuung zu vermitteln, damit Familie und Beruf besser miteinander vereinbar sind. Derzeit bieten acht Tagesmütter bis zu 25 Betreuungsplätze, neu in der Vermittlungskartei sind fünf ausgebildete Babysitter.

veröffentlicht am 18.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

Verstärkung für das Familien- und Kinderservicebüro: Mit Plakate
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„Wir sind auf einem guten Weg, zu einem kinder- und familienfreundlichen Aerzen zu werden“, sagte Christine Wenke. Sie erinnerte an die Vorgeschichte, dass im Flecken die Entscheidung getroffen worden sei, das Familien- und Kinderservicebüro im Rathaus anzusiedeln und dabei mit den Kindergärten zu kooperieren. „Ich bin froh, mit Doris Volkmer eine pädagogische Fachkraft zur Seite zu haben“, meinte die Verwaltungsangestellte über die Zusammenarbeit mit der Kindergartenleiterin.

Kindergarten und

Tagespflege ergänzen sich

Die Kooperation würdigte zuvor auch Doris Volkmer, die von einer guten Lösung sprach. „Wir wissen mehr voneinander, was wir den Eltern weitergeben können“, sieht sie mehr Transparenz. „Wir konkurrieren nicht miteinander, Tagespflege und Kindergarten ergänzen sich.“

Sie sei stolz auf qualifizierte und motivierte Tagesmütter mit Pflegeerlaubnis, deren Vermittlung im Mittelpunkt der Arbeit stehe, so Christine Wenke. „Sie haben eine sehr gute Ausbildung“, sagte sie und verwies darauf, dass sich das Image der Tagespflege verbessert habe. Da acht Tagesmütter zur Verfügung stünden, „konnten wir bislang bei fast jedem Wunsch einen Platz anbieten“. Weitere Interessenten seien aber willkommen. Der Landkreis Hameln-Pyrmont bietet zusammen mit Impuls gGmbH im Rahmen des Bundesprogramms „Familien mit Zukunft“ entsprechende Qualifizierungskurse an. Der nächste startet am 2. März.

Glückliche Fügung für das Servicebüro: Mit Marieluise Traupe konnte Christine Wenke nach einem Vortrag bei den Landfrauen eine ehrenamtliche Familienpatin gewinnen. Sie springt kurzfristig ein, wenn Kinder zu betreuen sind, weil beispielsweise die Mutter erkrankt ist oder einen dringenden Termin hat. „Für mich selbst ist das Leben bunter geworden“, sagte Marieluise Traupe über ihre Aufgabe, die sie gerne übernommen habe. Und da falle es ihr leicht, kurzfristig zu helfen – wie beispielsweise kürzlich, als eine junge Mutter mit Bandscheibenvorfall plötzlich Unterstützung im Alltag mit einem elf Wochen alten Baby benötigte. Christine Wenke: „Dies ist ein Angebot von unschätzbarem Wert und wird von den Familien dankbar angenommen.“

Den Ausbau des Angebots will sie fortsetzen. Inzwischen ist in ihrem Büro die Koordination für die Nachmittags- und Ferienbetreuung der Schulen angesiedelt, außerdem soll an beiden Grundschulen das Projekt „Pädagogisches Frühstück“ angeboten werden. Als wichtig bezeichnete sie es, die Kooperation mit Unternehmen, Vereinen und Institutionen weiter auszubauen, um die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zu verbessern.

Zunächst will das Kinder- und Familienservicebüro kräftig die Werbetrommel rühren für die fünf ausgebildeten Babysitter. Theresa Wittrock (17 Jahre), Imke Wessels (15), Sandra Beinhold (16), Nina Angelina Hinrichsen (19) und Saskia Meyer (17) freuen sich bereits auf ihre Aufgabe, für die sie Christine Wenke vermitteln wird.



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