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Ausgezeichnete Leidenschaft für die Heimatgeschichte

Frenke (gm). Archäologen schätzen seine Sammlung ebenso wie die Leiter namhafter Museen. 1998 gründete Wilhelm Hölscher die „Frenker Heimatstuben“, die er auf seinem Grundstück und in seinen Räumlichkeiten auf mittlerweile etwa 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche ohne öffentliche Zuschüsse erweitert hat. Sein Engagement erfuhr jetzt eine hohe Auszeichnung.

veröffentlicht am 07.12.2009 um 13:40 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Heimatstuben
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Frenke (gm). Archäologen schätzen seine Sammlung ebenso wie die Leiter namhafter Museen. 1998 gründete Wilhelm Hölscher die „Frenker Heimatstuben“, die er auf seinem Grundstück und in seinen Räumlichkeiten auf mittlerweile etwa 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche ohne öffentliche Zuschüsse erweitert hat. Die Besucher finden dort eine wahre Schatztruhe. In jahrzehntelanger Arbeit hat der heute 77- Jährige Stall und Scheune seines Hofes zu einem Dorfmuseum mit heimatkundlichen Raritäten umfunktioniert und verfügt darüber hinaus über ein beachtliches Archiv von alten Heimatzeitungen, Kalendern, Jahrgangs- und Schulbüchern. „Das alleine belegt schon, wie breit die Palette Ihrer heimatkundlichen Schätze ist“, lobte Landrat Rüdiger Butte, der sich bei seinem Rundgang durch die „Frenker Heimatstuben“ von der Sammel- und Restaurierungsleidenschaft sowie dem heimatlichen Engagement des Geehrten persönlich überzeugen konnte. „Wir brauchen Menschen wie Sie, die sich für das Gemeinwohl stark machen“, sagte der Landrat anerkennend, als er Wilhelm Hölscher mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland auszeichnete.
 Der im März 1932 in Frenke geborene Landwirt Wilhelm Hölscher ist durch seine langjährige historische Sammlertätigkeit weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. „Das, was Sie für uns und unsere Nachkommen ehrenamtlich geleistet haben, ist und bleibt unbezahlbar“, unterstrich der Landrat. Bürgermeister Andreas Grossmann betonte, dass Wilhelm Hölscher diese Ehrung als angemessene Würdigung seines Lebenswerkes zuteil komme. „Sie waren mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement Vorbild für Generationen und werden Vorbild für weitere Generationen bleiben“, verdeutlichte er.



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