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Big Band Stardust verlegt ihr Domizil in die Emmerthaler Feldmark / Nächster Auftritt am 28. Januar

Auf einem Gehöft proben Musiker für die Konzertsaison

Emmerthal (sbr). Die Musiker der Big Band Stardust sehen sich derzeit häufig: Neben den regelmäßigen Proben in ihren Räumen in Emmerthal haben die Musiker um Karl-Heinz Hölscher bereits eine mehrtägige intensive Vorbereitung auf die diesjährige Konzertsaison in Obernkirchen hinter sich. Von Ballroom-Charme, den die Instrumentalisten bei ihren Auftritten vermitteln wollen, ist während der Proben in der Emmerthaler Feldmark jedoch noch nicht viel zu spüren. In dem nüchternen Stallgebäude des etwas außerhalb gelegenen Bauernhofes herrscht Disziplin beim Musizieren. „Hier können wir ruhig laut sein, denn unsere Proben stören so weit draußen keine Nachbarn“, beschreibt Hölscher die Vorteile der Alleinlage des Anwesens.

veröffentlicht am 21.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

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„Swing tanzen verboten“ – für ihr Konzert in einer Woche wirbt die Big Band Stardust ganz bewusst mit einem Schilder-Mythos. „Beim Auftritt in der Sumpfblume handelt es sich um eine reine Konzert- und nicht um eine Tanzveranstaltung“, betont Bandleader Hölscher. Nebenbei bemerkt: Dass die Reichskulturkammer einst verpflichtend in allen Gaststätten Schilder mit der Aufschrift „Swing tanzen verboten“ aufhängen ließ, ist eine moderne Sage. Diese Schilder sind eine Marketing-Erfindung aus den 1970er Jahren. Genauso zeitlos wie der mittlerweile 40 Jahre alte Marketinggag ist die Jazzmusik. Count Basie, Benny Goodman, Glenn Miller, Duke Ellington und andere namhafte Bigband-Leader haben den Swing in den 1930er- bis 1950er-Jahren salonfähig gemacht. Die heimische Big Band Star Dust möchte mit ihrer Musik die Gäste der Sumpfblume in die legendären Ballroom-Zeiten zurückversetzen und hat sich dafür bereits mächtig ins Zeug gelegt.

Nach den vielen Konzerterfolgen der vergangenen Jahre hat die Big Band die Latte der Erwartungen ihrer Fangemeinde selbst sehr hoch gelegt. Gegründet wurde „Star Dust“ bereits 1989. Sieben Musiker der Big Band der Bückeburger Heeresfliegerwaffenschule fanden sich zusammen, um auch im zivilen Umfeld Swingmusik zu spielen. Nach sechs erfolgreichen Jahren im Schaumburger Raum fiel die Band in eine Art Dornröschenschlaf, aus dem sie erst im Februar 2003 wieder erwachte. Innerhalb weniger Monate konnte die Besetzung eines kompletten Big-Band-Orchesters für das Projekt „Star Dust“ gewonnen werden.

Genau wie bei den legendären Ballroom-Konzerten des vergangenen Jahrhunderts gilt auch für die Remakes der Bigband „Star Dust“ keine Kleiderordnung: Ob Abendgarderobe oder Jeans, alles ist salonfähig. „Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen, Spaß haben und dem unverkennbaren Charme der 30er, 40er und 50er Jahre genießen“; erklärt Friederike „Frieda“ Hölscher, die das Unternehmen Big Band im Hintergrund managt.

Wer sich von Hölschers Klarinetten-Künsten und dem Können der anderen Musiker überzeugen möchte, hat dazu am Samstag, 28. Januar, ab 20 Uhr in der Sumpfblume Gelegenheit. Einlass ist ab 19.15 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf in der Sumpfblume, in den Ticketshops der Dewezet und des HefeHofes sowie an der Abendkasse.



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