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Gemeinde erfüllt Rechtsanspruch ein Jahr früher als notwendig / Anbau in Aerzen im August fertig

Auf der Zielgeraden: Bald genug Krippenplätze

Aerzen (cb). Die Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ verfolgen tagtäglich, wie die Handwerker den benachbarten Erweiterungsbau für die Krippenplätze hochziehen. In Versform singen sie von den einzelnen Bauabschnitten. „Unser neuer Kindergarten, der wird wunderschön“, stimmen sie im Refrain vor dem Rohbau an. Fertig sein soll das Gebäude am Tannenweg mitten im Kernort im August, vielleicht schon Ende Juli. Das kündigt Bürgermeister Bernhard Wagner an. Damit stünden im Bereich der Gemeinde 65 Krippenplätze, darunter die 35 neuen in Aerzen, für unter dreijährige Kinder zur Verfügung. Das entspreche der gesetzlichen Forderung durch den Bund ab dem Jahr 2013. Wagner: „Wir schaffen es ein Jahr früher.“

veröffentlicht am 05.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:21 Uhr

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Über Jahre sei an Konzepten gefeilt, seien immer wieder neue Überlegungen angestellt, manche Ideen verworfen worden. Für die Betreuung der Kleinsten seien zunächst vor vier Jahren in Groß Berkel die ersten Krippenplätze eingerichtet worden, zuletzt dann konnten in Grupenhagen unter Dreijährige aufgenommen worden. Der Bedarf ist vorhanden. Die Anmeldezahlen im Aerzener Kindergarten ließen erwarten, dass die allermeisten Krippenplätze besetzt würden, weiß der Bürgermeister. „Dann müssen wir beobachten, wie sich der Bedarf weiterentwickelt“, sagt er – und erinnert Kreis und Land schon einmal daran, dann entsprechend finanziell zu helfen.

Im Januar erfolgte der erste Spatenstich in Aerzen am Tannenweg für das rund 800 000 Euro teure und mit Zuschüssen geförderte Bauobjekt. Alle Aufträge wurden dabei übrigens an heimische Handwerksfirmen vergeben, wie Peter Bartels gestern beim Richtfest als Aufsichtsratsvorsitzender der Kreissiedlungsgesellschaft, die für die Baubetreuung zuständig ist, besonders hervorhob. „Das ist auch Wirtschaftsförderung“, so Bartels. Im Neubau werden zwei Krippengruppen eingerichtet, im alten Komplex werden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, eine altersgemischte Gruppe zu haben. Die Gemeinde habe viel investiert in den Bereich Familienfreundlichkeit, sagte Wagner, nannte dabei ebenso den Aufbau der Jugendarbeit und die Sanierung der Schulen. Die Kindertagesstätten mit Krippenplätzen bildeten dabei einen wichtigen Baustein im Bereich frühkindliche Betreuung und Bildung. „Und wir können es uns in Aerzen zuguteschreiben, den Eltern dabei flexible Lösungen mit unterschiedlichen Betreuungszeiten zu bieten“, meinte Wagner. Welche vielfältigen Angebote insgesamt in Aerzen bestehen, das würden beim heutigen Familienaktionstag an der Domänenburg rund 30 Vereine und Einrichtungen dokumentieren.

Den Stand der Bauarbeiten schildert Architekt Dieter Seidler (re.).


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