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Bürgermeister kritisiert: Immer schwierigere Rahmenbedingungen / Ehrungen beim Neujahrsempfang

Arbeit der Ehrenamtlichen unverzichtbar

EMMERTHAL. Die große Bedeutung des Ehrenamtes für das Gemeinwesen hat Bürgermeister Andreas Grossmann beim Neujahrsempfang der Gemeinde gewürdigt. Erneut mahnte er am Freitag aber an, die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht durch Regularien oder Gesetze zu erschweren. Im Mittelpunkt standen mehrere Ehrungen.

veröffentlicht am 27.01.2017 um 19:28 Uhr

Unterhaltsamer Abend: Zahlreiche Gäste nehmen am Neujahrsempfang teil. Foto: dana
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Grossmann sagte überspitzt unter Hinweis auf aktuelle Beispiele in Emmerthal: „Es kann einfach nicht sein, dass sich mittlerweile jeder kleine Verein eigentlich einen hauptamtlichen Geschäftsführer leisten müsste und bei allen seinen wirtschaftlichen Tätigkeiten Steuerberatung benötigt und zur Durchführung von größeren Veranstaltungen einen Veranstaltungsmanager engagieren müsste.“

Ohne Ehrenamtliche könnte der kommunale Brandschutz nicht aufrechterhalten bleiben, auch sei ihnen zu verdanken, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen. Verschiedenste Vereine und Organisation würden Jugendlichen sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten oder sozialpolitische Aufgaben wahrnehmen. „Einen großen Dank hierfür an alle“, sagte der Bürgermeister vor zahlreichen Gästen.

Damit knüpfte Grossmann an die Ehrungen an, die beim Neujahrsempfang traditionell beispielhaft einigen Einwohnern gelten. Dazu gehörten gestern die Zwillinge Alexa und Sandra Falke. Die beiden Zeitungsausträgerinnen verhinderten bei ihrem täglichen Job nicht nur ein Großfeuer, sondern haben „im letzten Jahr durch ihre Aufmerksamkeit einer älteren Dame vermutlich das Leben gerettet“, wie Grossmann hervorhob. Der Bürgermeister ehrte mit dem Emmerthaler Elterntheater außerdem eine Gruppe. Das Ensemble besteht seit 30 Jahren und bietet in der Weihnachtszeit ein Kindertheaterstück. „Höhepunkt ist aber alljährlich eine Sondervorstellung für Erwachsene, in der immer wieder auch gerne kommunalpolitische Personen oder Themen genauso wie Personen des öffentlichen Lebens satirisch aufs Korn genommen werden“, sagte der Bürgermeister.

Vorbildlich: Bürgermeister Andreas Grossmann ehrt die Zwillinge Alexa und Sandra Falke. Foto: Dana

Hinzu kamen drei Sportler. Dörte Schirmag, Vorsitzende des Schützenvereins in Ohr, errang den Titel Bundesschützenkönigin 2016. „Eine seltene Auszeichnung“, gratulierte Grossmann. „Herausragende Ergebnisse“ bescheinigte er außerdem Mandy und Enrico Korschinek, die auf nationaler und internationaler Ebene erneut viele Erfolge im Drachenbootrennen verbuchen konnten. Geehrt als ausgezeichnete Schüler der Abschlussklassen der Haupt- und Realschule wurden Celine Koch, Ron Pflughaupt, Daniel Ottolien, Celina Kirk und Daria Bredemeier.

Bei dem von der Musikschule Bad Pyrmont mitgestalteten Empfang blickte der Bürgermeister auf das vergangene Jahr zurück und wagte erste Prognosen. Trotz einer „nicht gerade rosigen Finanzsituation“ werde sich die Gemeinde mit einigen sehr kostenträchtigen Zukunftsinvestitionen beschäftigen. Als Beispiele nannte er neben anderen die Bau- und Sanierungsprojekte Berliner Straße, Grundschule
Kirchohsen und Dorfgemeinschaftshaus Emmern. Auch für den Bahnhof könnte die Landesnahverkehrsgesellschaft voraussichtlich im Frühjahr die Entwurfsplanungen vorgestellt. „Diese Investitionen“ dienten, so sagte der Bürgermeister, „insbesondere der Standortqualität und der Zukunftssicherung der Gemeinde Emmerthal.“


Weitere Fotos vom Neujahrsempfang gibt es in der Bildergalerie im Internet unter: dewezet.de



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