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Ende der Brückenbauarbeiten in Amelgatzen rückt näher / Bahnstrecke: Vollsperrung am Wochenende

Alles nach Plan

AMELGATZEN. Ein Ende der Brückenbauarbeiten in Amelgatzen zeichnet sich ab – und damit wächst die Hoffnung der Einwohner, die noch bis Ende des Jahres unter dem Umleitungsverkehr ächzen. „Alles im Zeitplan“, verkündet Markus Brockmann von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die für das Bauwerk über der Bahnlinie zuständig ist.

veröffentlicht am 20.08.2018 um 12:56 Uhr

Spätestens im Dezember – wahrscheinlich schon früher – könnte der Verkehr über die Bahnbrücke rollen. Foto: wal
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Der in enger Absprache mit der Bahn schon lange im Vorfeld des Baubeginns getaktete Ablauf steht vor einer weiteren wichtigen Etappe. Am letzten August-Wochenende wird die Bahntrasse zwischen Hameln und Bad Pyrmont ein letztes Mal gesperrt, um unbehindert vom Zugverkehr wichtige Arbeiten auf der Baustelle vornehmen zu können. „Sogar ein kleiner Puffer ist noch drin“, sagt Brockmann.

Damit steht die dritte Bahnsperrung bevor. Im Januar fuhren an einem Wochenende keine Züge wegen der Sprengung der aus den sechziger Jahren stammenden alten Brücke, die laut Experten wegen damals verwendeter minderwertiger Baustähle keine ausreichende Tragfähigkeit mehr besaß. An einem April-Wochenende folgte eine weitere Vollsperrung, um das Traggerüst über der Bahntrasse zu errichten.

Inzwischen sind die Baufortschritte an der Landesstraße zwischen Emmerthal und Bad Pyrmont gut zu erkennen. Erleichtert zeigt sich Brockmann, dass es jüngst nach langer Hitzeperiode noch eine Temperaturdelle gab. Die galt als notwendig, um die Gehwege zu betonieren. Bei der letzten Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen dem 25. und 27. August erfolgt der Abbau des Gerüstes. Für Bahnkunden ist ein Schienen-Ersatzverkehr vorgesehen.

Als weiteren wichtigen Schritt auf der Baustelle nennt Brockmann, dass dann der Oberbau der Brücke auf die Widerlager abgesenkt werden muss. Selbst wenn der Bau für viele Schaulustige, die regelmäßig vor Ort die Arbeiten aus nächster Nähe verfolgen, nahezu fertig erscheint, bleibt noch etwas Geduld gefragt. Der Anschluss an die vorhandene Straße müsse noch erfolgen, verweist Brockmann auf ein Beispiel. Einen genauen Termin will er vorsichtshalber nicht nennen. Gerade zum Jahresende seien Asphaltarbeiten allerorten gefragt, weiß er aus Erfahrung. Spätestens im Dezember könne der Autoverkehr dann wieder über das neue Bauwerk rollen.



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