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Feuerwehr erstickt Flammen / Angebranntes Essen sorgt für weiteren Einsatz

Alarm in Imbiss – Fritteuse brennt

KIRCHOHSEN. Emmerthals Feuerwehrleute hatten kein ruhiges Wochenende. Gleich zweimal rückten die Freiwilligen aus, um in Kirchohsen Entstehungsbrände zu löschen. Am Samstag brannte es in einem Mehrfamilienhaus, Sonntagmittag galt es Flammen in einem Imbissbetrieb zu ersticken.

veröffentlicht am 09.04.2017 um 17:45 Uhr

Mit einem Hochdrucklüfter wird der Verkaufsraum von giftigen Gasen befreit. Foto: fn
Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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In beiden Fällen kam es aufgrund des schnellen Eingreifens zu keinen größeren Schäden. Am Samstagmittag fuhren Löschwagen mit Blaulicht und Sirene zum Einsatz in die Valentinistraße. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses piepte um 13.30 Uhr ein Rauchmelder, Brandgeruch zog durch das Treppenhaus. Diese Alarmzeichen hatte ein Anwohner bemerkt und einen Notruf abgesetzt. Feuerwehrleute legten Schlauchleitungen. Trupps, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, eilten in das Wohnhaus. Zunächst war unklar, ob sich in den verrauchten Räumen noch Menschen aufhielten. Die Einsatzkräfte öffneten die verschlossene Eingangstür und suchten die Räume nach Personen ab. Finden konnten sie niemanden – die Wohnung war verlassen. Die Brandursache konnten die Feuerwehrleute schnell erkennen. Auf einem angeschalteten Herd war Essen in einem Topf angebrannt. Rauchschwaden hatten den Melder aktiviert. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mieter die Wohnung verlassen und offenbar den Herd nicht ausgeschaltet. Die Feuerwehr lüftete das Gebäude. Ein Gebäudeschaden sei nicht entstanden, hieß es.

Am Sonntag schrillten bei den Feuerwehrleuten erneut die Meldempfänger. Einsatzort diesmal: ein Imbiss an der Hauptstraße. Dort schlugen Flammen aus einer Fritteuse. Ein Mitarbeiter soll kurz den Verkaufsraum verlassen haben, um Ware zu holen. Als er zurückkam, loderten Flammen. Der Mann lief zu einer gegenüberliegenden Tankstelle, ließ die Feuerwehr anrufen. Die Einsatzkräfte deckten das Behältnis mit einem Deckel ab und erstickten die Flammen. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten Feuerwehrleute angrenzende Möbel und Wände. Erhöhte Temperaturen konnten die Brandschützer nicht feststellen. Einsatzleiter Thomas Feldmann vermutet, dass die Fritteuse nicht ausreichend mit Fett gefüllt war und es dadurch zu einer Überhitzung kam, die das Fett in Brand setzte. Mit einem Hochdrucklüfter wurde der Verkaufsraum von giftigen Brandgasen befreit.

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