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Aerzener unterstützen Palermo-Appell

AERZEN. Der Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Aerzen hat sich einstimmig den sogenannten Palermo-Appell zu eigen gemacht. Mit dem Aufruf sollen die Seenotretter im Mittelmeer unterstützt und gleichzeitig nach einer europäischen Notlösung für Bootsflüchtlinge gesucht werden. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hatte die Erklärung Anfang Juni auf Sizilien gemeinsam mit dem Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, veröffentlicht.

veröffentlicht am 13.06.2019 um 16:00 Uhr

Gerettete Migranten an Deck des Rettungsschiffs „Aquarius“ auf, das sie auf dem Mittelmeer nach Italien bringt. Themenbild: dpa
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Darin fordern sie unter anderem, dass die Seenotrettung eine staatliche Angelegenheit bleiben müsse. Der Aerzener Gemeindepastor Christof Vetter, sagte am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst, das Jahr 2019 dürfe nicht zu einem verlorenen Jahr für die Seenotrettung im Mittelmeer werden: „Die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung muss ein Ende haben.“ Der Appell erhielt inzwischen auch Unterstützung in Politik, Gesellschaft und in den Kirchen. Die EKD veröffentlichte ein Video auf Youtube, in dem der Grünen-Parteivorsitzende Robert Habeck, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) und die Erzbischöfin der Schwedischen Kirche, Antje Jackelén, den Aufruf befürworten. Es brauche zusätzlich eine vorübergehende Verteilung von Bootsflüchtlingen auf Städte und Kommunen in Europa, die „sichere Häfen“ sein wollten, heißt es in der Erklärung. Rund 60 Städte und Kommunen in Deutschland haben sich inzwischen zu „sicheren Häfen“ für Flüchtlinge erklärt. In Niedersachsen gehören dazu unter anderem Braunschweig, Cuxhaven, Hannover, Hildesheim, Nordhorn, Oldenburg, Osnabrück und Thedinghausen. epd

Pastor Christof Vetter: „Die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung muss ein Ende haben.“ Foto: sbr


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