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Rat befürwortet stärkere Zusammenarbeit / Bürgermeister sieht langfristig Vorteile

Aerzener setzen auf Kooperation mit Emmerthal

Aerzen/Emmerthal. Die Gemeinde Aerzen erhofft sich große Vorteile durch eine engere Zusammenarbeit mit Emmerthal. Der Rat befürwortete das „Interkommunale integrierte Entwicklungs- und Handlungskonzept“ (IEK) des Netzwerkes Aerzen und Emmerthal. Bürgermeister Bernhard Wagner und Michael Schlie (SPD), der federführend mit im zuständigen Arbeitskreis an den gut eineinhalb Jahren dauernden Planungen beteiligt gewesen war, hatten noch einmal kräftig die Werbetrommel für das Projekt gerührt. Wagner räumte ein, dass es sich zwar um „ein sperriges Thema“ handele, die beiden Nachbargemeinden aber langfristig Vorteile aus dem Konzept ziehen könnten. Es handele sich um eine „Vielzahl sinnvoller Möglichkeiten“, sagte der Bürgermeister. „Es ist gut, dass wir uns mit Emmerthal zusammengetan haben.“

veröffentlicht am 04.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:41 Uhr

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Über diesen Zusammenschluss sollen gemeinsam Maßnahmen ergriffen werden, die die Einrichtungen der Daseinsvorsorge sichern. Doppelstrukturen sollen vermieden werden, um den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken. Die Region möchte sich für die Zukunft erfolgreich aufstellen. Die erforderlichen Investitionen zur Erhaltung, Umstrukturierung und Entwicklung der kommunalen Infrastruktur sowie zur Behebung städtebaulicher Missstände können beide Gemeinden aber nicht aus eigener Kraft leisten. Deshalb wird angestrebt, Unterstützung durch das Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ zu erhalten.

Zunächst sei er „ziemlich skeptisch“ in die Beratungen gegangen, sagte Schlie. Doch sehr schnell hätte sich gezeigt, dass dieses Projekt sinnvoll sei. Dazu beigetragen habe besonders der Informationsbesuch im Ilzer Land. Dort haben sich neun Kommunen im Bayerischen Wald im Jahr 2005 zu einer landkreisübergreifenden Kommunalallianz zusammengeschlossen, um gemeinsam zur Stärkung des Wirtschafts-, Kultur- und Lebensraums beizutragen. „Wir haben viele Ideen mitgenommen“, sagte der SPD-Ratsherr, der auch in der gemeinsamen Planung mit den Emmerthalern eine gute Grundlage („Die Aufgeschlossenheit ist gewachsen“) für eine Zusammenarbeit sieht. Das Konzept, sagte Schlie, sei „zukunftsorientiert und biete „ungeheures Potenzial“. cb



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