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Aerzener Maschinenfabrik verlängert Kurzarbeit

Aerzen (red). Angesichts der Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise wird es bei der Aerzener Maschinenfabrik auch im kommenden Jahr Kurzarbeit geben. Geschäftsführung und Betriebsrat des Traditionsunternehmens haben sich auf eine Kurzarbeitsregelung geeinigt, über die jetzt die Belegschaft informiert wurde.

veröffentlicht am 15.12.2009 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

AM Kurzarbeit
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Aerzen (red). Angesichts der Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise wird es bei der Aerzener Maschinenfabrik auch im kommenden Jahr Kurzarbeit geben. Geschäftsführung und Betriebsrat des Traditionsunternehmens haben sich auf eine Kurzarbeitsregelung geeinigt, über die jetzt die Belegschaft informiert wurde.
 „Bisher gibt es bei den Neubestellungen noch keine deutliche Belebung, lediglich in Asien zieht die Projekttätigkeit etwas an“, so der Geschäftsführende Gesellschafter Klaus-Hasso Heller zur aktuellen Situation. Die Wirtschaftskrise ist damit noch nicht überwunden, und Prognosen bleiben extrem schwierig, wie es in der Mitteilung des Unternehmens weiter heißt. Heller betont, dass „wir das volle Engagement von jedem Mitarbeiter brauchen, um die Herausforderungen der globalen Rezession meistern zu können."

Das Familienunternehmen beschäftigt am Stammhaus in Aerzen zur Zeit über 1000, weltweit über 1600 Mitarbeiter. Bereits im April hatten sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf eine Kurzarbeitsregelung geeinigt, die von Juni bis Dezember gilt. Sie umfasst eine Reduzierung der Arbeitszeit um 20 Prozent, was einem Tag pro Woche entspricht. Die bestehende Regelung wurde für das Jahr 2010 verlängert und ist vorerst bis Ende Dezember 2010 geplant. Sie umfasst eine Reduzierung der Arbeitszeit um 15 Prozent, was drei Tagen pro Monat entspricht. Je nach Konjunkturentwicklung kann dabei die Regelung ausgeweitet oder aber im positiven Fall frühzeitig aufgekündigt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind während der Laufzeit ausgeschlossen.



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