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Feuerwehrmuseum Hameln-Pyrmont will über die Kreisgrenzen hinaus bekannt werden

600 Exponate und Google als Werbeplattform

Kirchohsen. „Wir sind hier quasi ständig mit Umbauarbeiten beschäftigt“, stellte der Leiter des Feuerwehrmuseums Hameln-Pyrmont in Kirchohsen, Ehren-Kreisbrandmeister Dieter Wortmann, fest. So wurden erst jetzt wieder zahlreiche Tragkraftspritzen besser in das Blickfeld der Besucher gerückt, weil sie nunmehr auf einem großen Podest ruhen, das durch eine Spende der Stiftung Hameln-Pyrmont der Sparkasse Weserbergland finanziert wurde. Um das Museum zur Feuerwehrgeschichte weiter über die Kreisgrenzen hinzu bekanntzumachen, soll nun auch ein besonderes Google-Angebot genutzt werden.

veröffentlicht am 06.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

VOn Friedrich Wilhelm Thies
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Bislang standen die Tragkraftspitzen in einer langen Reihe auf dem Fußboden. Das war Museumsleiter Dieter Wortmann ein Dorn im Auge, der sie gerne näher ins Blickfeld der Besucher rücken wollte. Dies ist nun geschehen, weil ein passgenaues Podest von rund acht Meter Länge und zwei Meter Tiefe von Tischlermeister Karsten Redeker (übrigens auch ein Feuerwehraktiver) gebaut wurde. Die dafür benötigten 2000 Euro stellte die Stiftung Hameln-Pyrmont der Sparkasse Weserbergland zur Verfügung. Dessen Vorstandsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Kaup war zusammen mit Bernhard Kruppki vom Stiftungsmanagement und dem Leiter des Betreuungszentrums Emmerthal der Sparkasse, Nils Hecht, zur Einweihung gekommen. „Dies ist eine beeindruckende Ausstellung, die wir gerne unterstützen“, erklärte Kaup. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke wiederum merkte an, dass sowohl die Sparkasse als auch die Feuerwehr sich durch die Verbundenheit mit ihrer Heimatregion auszeichnen.

Frank Wöbbecke und Museumsleiter Dieter Wortmann freuen sich über die Möglichkeit, die Exponate jetzt in ein noch besseres ins Licht rücken zu können. „Damit können wir die technischen Meisterwerke ihrer Zeit mit allen Details dem Besucher quasi auf Augenhöhe präsentieren“, erklärte der Ehren-Kreisbrandmeister.

Dies sei aber sicher nicht der letzte Umbau gewesen, wie Wortmann feststellte: „Wir haben an die 800 Ausstellungsstücke, können derzeit aber nur 600 präsentieren.“ Wert legt Dieter Wortmann darauf, dass die Stücke nicht nur einfach ausgestellt werden, sondern mit Beschriftungen versehen werden. Der Museumschef ist bemüht, seine Ausstellung weit über die Kreisgrenzen hinaus bekanntzumachen. Ein Beitrag ist dazu sicher der kommende Filmbericht von RTL Nord (wir berichteten), dessen Sendetermin noch nicht feststeht.

Auch das Internet mit seinen vielfältigen Angeboten soll genutzt werden. „Wir sind dabei einen Eintrag durch das ,Google-Museumssymbol‘ zu bekommen“, so Wortmann. Museumsfreunde könnten das Verfahren beschleunigen, in dem sie bei Google Earth oder Google Maps ins obere Suchfeld Feuerwehrmuseum Hameln-Pyrmont eingeben. „Dann erscheint ein roter Markierungspunkt, auf den man klicken kann, woraufhin ein Feld mit dem Verweis auf unsere Web-Seite angezeigt wird. Klickt man auf diesen Link, wird der ständige Eintrag durch das Google-Museumssymbol beschleunigt“, erklärt der Museumsleiter.

Museumsleiter Dieter Wortmann möchte die Sammlung an Feuerwehr-Exponaten über die Kreisgrenzen hinaus bekanntmachen. Foto: tis



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